Nordeifel - Eifeler Songpoet Günter Hochgürtel stellt neue CD vor

Eifeler Songpoet Günter Hochgürtel stellt neue CD vor

Von: P. St.
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„Und doch muss ich weiterzieh‘n . . .“: Die neue CD des Eifeler Songpoeten Günter Hochgürtel enthält zwölf Titel, davon zehn aus der Feder der Eifeler Musikers. Foto: Franz Küpper

Nordeifel. Günter Hochgürtel zieht mit strahlendem Gesichtsausdruck einen alten Leiterwagen über einen Feldweg, hindurch zwischen grünen Wiesen, vorbei an einem Bretterzaun. Im Leiterwagen liegen Saiteninstrumente und ein Koffer. Sein Blick geht in die Ferne, der Panama-Hut und das Sakko sitzen perfekt.

Es sieht nicht so aus, als wolle Hochgürtel in Kürze eine Parkposition einnehmen. Im Gegenteil: Die Reise soll noch weitergehen. Passend zu diesem Bild ist auch der Titel der neuen CD, die der Eifeler Songpoet jetzt vorlegt.

Nach vierjähriger Pause tritt Günter Hochgürtel, in der Region weithin bekannt als Frontmann der von ihm gegründeten Mundartgruppe „Wibbelstetz“, wieder mit einer Solo-Produktion unter dem Titel „Und doch muss ich weiterzieh‘n...“ an die Öffentlichkeit. Die zwölf Titel , davon zehn aus der eigenen Feder des Troubadours, tragen eine sehr persönliche Handschrift und beschreiben prägende Erlebnisse des Texters und Singer/Songwriters.

Melancholisch und pointiert

Zwischen Chanson, Folk, Countryrock und einer Prise Jazz bewegen sich die Arrangements, die mit einem Dutzend befreundeter Musiker in Eigenregie eingespielt wurden. Nachdenklich und leicht melancholisch, aber auch pointiert und mitunter bissig sind die Texte, die ein authentisches Porträt des Künstlers zeichnen. Es geht um Freundschaften, Schicksale, Träume, Selbstbetrachtung und Beziehungen.

Günter Hochgürtel bringt seine Gefühle und Lebensphilosophie in anspruchsvollen Zeilen auf den Punkt und trifft, wie er es bei seinen zahlreichen Solokonzerten seit 2005 auch immer wieder spürt, den Nerv des Publikums. Die fahrenden Sänger im Mittelalter dienen dem gelernten Journalist als Vorbild, aber auch die große Hingabe zum französischen Chanson hört man bei vielen Produktionen heraus.

1984 wagte sich Hochgürtel erstmals mit selbstverfassten Liedern an die Öffentlichkeit. Das war dann auch gleichzeitig der Beginn der Band „Wibbelstetz“, die sich zuerst als Duo und ab 1989 als Quintett einen stetig wachsenden Fankreis in der Eifel sicherte.

Zwölf Studioalben in 30 Jahren, dazu etliche Maxi-CDs und zwei DVDs sind die stolze Bilanz seines musikalischen Schaffens. Bis heute veröffentlichte Hochgürtel als Texter und Komponist mehr als 100 Titel. Einer dieser Titel „Nempt mich möt“ ging auch ins Repertoire der berühmten „Bläck Föös“ aus Köln ein. Auf zwei Studio-CDs der „Höhner“ ist der Eifelmusiker ebenfalls mit drei Texten vertreten.

Bald wieder in Monschau

Auf seiner neuen CD geht es beispielsweise um die Begegnung mit einem alten Schulfreund („Mensch, Charly“), „den neuen Typ von meiner Ex“ oder eine durchzechte Nacht mit Erinnerungslücken, aber auch den Tod eines geliebten Menschen verarbeitet er musikalisch.

Günter Hochgürtel solo, bestimmt auch mit Auszügen aus der neuen CD, gibt es in der Nordeifel übrigens in Kürze wieder zu hören, und zwar am Mittwoch, 8. November, um 19 Uhr im Restaurant Schnabuleum in Monschau, Laufenstraße.

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