Eifeler Feuerwehren kämpfen mit den Wassermassen

Von: ag
Letzte Aktualisierung:
12301787.jpg
Nasser Nachteinsatz: An der Mühlenstraße in Roetgen versuchen Feuerwehrleute Kellerüberflutungen zu verhindern. Probleme bereitete auch die überflutete L238 zwischen Roetgen und Rott. Foto: Feuerwehr
12301597.jpg
Nasser Nachteinsatz: An der Mühlenstraße in Roetgen versuchen Feuerwehrleute Kellerüberflutungen zu verhindern. Probleme bereitete auch die überflutete L238 zwischen Roetgen und Rott.
12301790.jpg
Nasser Nachteinsatz: An der Mühlenstraße in Roetgen versuchen Feuerwehrleute Kellerüberflutungen zu verhindern. Probleme bereitete auch die überflutete L238 zwischen Roetgen und Rott.
12301600.jpg
Nasser Nachteinsatz: An der Mühlenstraße in Roetgen versuchen Feuerwehrleute Kellerüberflutungen zu verhindern. Probleme bereitete auch die überflutete L238 zwischen Roetgen und Rott.

Roetgen/Rott. Sandsäcke gegen Wasserfluten, überschwemmte Straßen, verstopfte Kanäle: Der starke Regen hat am Montagabend die Feuerwehren in der Nordeifel in Atem gehalten.

In Roetgen drohten an der Mühlenstraße drei Keller mit Wasser vollzulaufen. Daher wurde um 21.31 Uhr der Löschzug Roetgen alarmiert, der mit 21 Einsatzkräften ausrückte, um verstopfte Kanäle und Seitengräben zu säubern, damit das Wasser wieder abfließen konnte. Außerdem wurden Sandsäcke herangeschafft und zur zusätzlichen Sicherung vor den Grundstückseinfahrten abgelegt.

Gleichzeitig war die Löschgruppe Rott mit insgesamt 15 Feuerwehrleuten im Einsatz. Gegen 21 Uhr wurde die Löschgruppe Zum Struffelt in Rott gerufen, weil an einem Hausanbau die vorbereitete Drainage vollgelaufen war und das Wasser drohte, in das Haus einzudringen. Das Wasser wurde von der Feuerwehr abgepumpt. Gleichzeitig war die Einsatzleitung unterwegs, um Stellen abzufahren, an denen es bekannterweise bei Starkregen immer wieder zu Überschwemmungen kommt.

Gegen 21.30 Uhr löste die Einsatzleitung dann erneut den Alarm aus, weil die L 238 zwischen Rott und Roetgen an der Abzweigung zur K 24 überflutet und mit Geröll überschüttet war. Auch hier waren die Gräben verstopft und übergelaufen. Aufgrund der Verkehrsgefährdung wurde die Straße in Rücksprache mit der Polizei vollständig gesperrt. Am Morgen öffnete der Landesbetrieb Straßenbau mit Hilfe eines Baggers verstopfte Durchläufe und reinigte die Straße, bevor sie für den Verkehr wieder freigegeben wurde.

Bei ihrer Erkundungsfahrt entdeckte die Einsatzleitung gegen 22.15 Uhr eine Gefahrenstelle im Kreuzungsbereich der L 238 und der L 12 in Mulartshütte. Auch hier war die Straße überflutet, weil ein Entwässerungskanal vollgelaufen war. Die Feuerwehr sicherte die Stelle ab, bis das Wasser in ein Regenüberlaufbecken in der Nähe abgeflossen war. Um 0.30 Uhr waren die Einsätze beendet und die Feuerwehr konnte wieder einrücken.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert