Eifeler Blutspender verlässlicher Partner des DRK

Von: peo
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Spendeten insgesamt 425 Mal Blut: Josef Mehlkopf (125 Spenden), Dr. Dr. Frank Hölzle und Theo Schütt (150 Spenden) (v.l.). Sie erhielten Urkunden, Anstecknadeln und Präsente wie auch die weiteren 36 bei der Vielfachspenderehrung des DRK in der Eicherscheider Tenne ausgezeichneten Blutspender. Foto: Peter Offermann

Nordeifel. 8100 Blutspender kamen im Jahr 2015 in der Städteregion Aachen zu den Spendeterminen des DRK, davon alleine 1800, also 23 Prozent, aus Simmerath und Monschau. Das sind schon stolze Zahlen und zeigen das Engagement der Nordeifeler.

Nichtsdestotrotz stehen dem 12.700 benötigte Blutkonserven im gleichen Zeitraum gegenüber. Es werden also weiterhin dringend neue Blutspender benötigt. Jetzt war es aber erst einmal an der Zeit, die aktuellen Vielfachspender zu ehren.

Und so hieß Städteregionsrat Helmut Etschenberg, der 1. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Monschau, in einer voll besetzten Eicherscheider Tenne neben den Geehrten den Simmerather Bürgermeister, Karl-Heinz Hermanns, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Monschau, Peter Theißen, und den Präsidenten des DRK-Kreisverbandes, Ingo Kohnen, sowie alle Gäste und ehrenamtlichen Helfer und ganz besonders die Wasserwacht-Jugend des DRK herzlich willkommen.

Besonders wichtig war es ihm, die Wichtigkeit des DRK und auch das soziale Engagement der Eifeler Bürger in der Flüchtlingskrise zu betonen. „Die Hilfsbereitschaft ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgerissen. Ein großes Lob möchte ich aber auch dem Präsidenten aussprechen, der das DRK in einer schwierigen Phase übernommen hat. Dank seiner Arbeit befindet sich das DRK wieder in guten Händen“, so Etschenberg weiter.

Anschließend ergriff Präsident Ingo Kohnen das Wort. Das Lob des Städteregionsrates kommentierte er schwäbisch-bescheiden mit einem Sprichwort aus dem Ländle: „Nicht gemeckert ist schon gelobt genug.“ Er betonte nicht nur das soziale Engagement der Spender, das immens wichtig sei. Ein großes „Dankeschön“ richtete er auch an alle Helfer des DRK für die Organisation und Hilfe sowie einen ordnungsgemäßen und reibungslosen Ablauf bei den Spenden.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns meinte: „Blutspender tragen einen großen Beitrag zur Lebensrettung bei.“ Für ihn sei es aber insbesondere wichtig, drei Menschen zu erwähnen: Luzie Kell und Hubert Breuer, deren „Herz für das DRK schlägt“ sowie den „DRKler aus Überzeugung“, Jochen Nießen.

Es folgten dann die Ehrungen der Spender durch Helmut Etschenberg. Auf die Fragen des Städteregionsrates waren die Antworten der Geehrten einfach und bescheiden. Von „Ganz einfach, um zu helfen“, „Es ist sehr wichtig und die einfachste Form sich sozial zu engagieren“ oder „Das ist bei uns Familientradition“ war alles vertreten.

Ausführlicher Auskunft gaben Josef Mehlkopf (125. Blutspende) sowie Dr. Dr. Frank Hölzle und Theo Schütt (je 150 Spenden). „Seit meinem 18. Lebensjahr ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, alle drei Monate regelmäßig Blut zu spenden“, so Josef Mehlkopf. Für Dr. Dr. Frank Hölzle war es wichtig, das Umland kennenzulernen, nachdem er vor fünf Jahren am Klinikum in Aachen angefangen hatte.

Dies führte ihn regelmäßig zu den Spendenterminen nach Kalterherberg. Als Chirurg habe er jedoch eine „negative Bilanz“ , da er deutlich mehr „Blut als alle Anwesenden verbraucht habe“, wie er scherzhaft anmerkte. Dem zweiten 150-maligen Spender Theo Schütt war es besonders wichtig, allen ehrenamtlichen Helfern herzlich zu danken „die mich 150 Mal hervorragend betreut haben“.

Neben den Ehrungen der Blutspender war es dem Städteregionsrat auch eine große Freude, die Jüngsten des Roten Kreuzes zu ehren. So konnte sich die DRK-Wasserwachtjugend aus Monschau beim Rescue-Cup in Rheinberg gegen Seriensieger Dahlem durchsetzen und den ersten Platz erringen.

Auch wenn die Jungs bescheiden von diesem ersten Platz sprachen, so war es für Etschenberg doch eine besondere Ehre zu betonen, dass es sich hierbei um nichts anderes als den Titel des Landesmeisters handelt und die Monschauer Wasserwachtjugend unter Umständen beim Bundeswettbewerb, der nur alle zwei Jahre stattfindet, teilnehmen dürfe. Da haben sich das Schwimmtraining sowie die Erste-Hilfe-Übungen, die einmal wöchentlich im SimmBad stattfinden, wahrlich ausgezahlt.

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