Eifeler Blutspender sind eine feste Größe

Von: P. St.
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Zum 100. Mal zur DRK-Blutspende ist Oswald Breuer aus Strauch erschienen. Die Blutspendebeauftragte des DRK-Ortsvereins Monschau, Lucie Kell, wie auch das gesamte Helferteam beim Termin im Sportheim Kesternich, bedankte sich beim Jubilar für seinen uneigennützigen Einsatz. Foto: P. Stollenwerk

Kesternich. Auf seine treuen Blutspender kann sich der DRK-Ortsverein Monschau verlassen. Jedes Jahr sind es rund ein halbes Dutzend Spender aus Monschau und Simmerath, die in den 100er-Club aufgenommen werden. Der DRK-Ortsverein Monschau e.V. hat eine lange Tradition. Seit über 130 Jahren engagieren sich Menschen in Simmerath, Monschau und Umgebung für das Rote Kreuz.

Die Organisation von Blutspendeterminen bilden neben dem ehrenamtlichen Sanitätsdienst und Jugendarbeit die Schwerpunkte der Arbeit.

Auch beim zurückliegenden Blutspendetermin im TSV-Sportheim in Kesternich konnte das Eifeler DRK-Team mit Oswald Breuer aus Strauch wieder einen Blutspender ehren, der zum 100. Mal durch die Tür zum Spenderraum schritt, um sich in den Dienst des Nächsten zu stellen. Der 66-Jährige will auch nach der Jubiläumsspende dem DRK weiter die Treue halten.

Genau 30 Jahre ist es her, dass Oswald Breuer sich als Blutspender beim DKR registrieren ließ – allerdings fernab der Heimat. Damals war er beruflich in Stuttgart beschäftigt, ging aber im Ländle regelmäßig zur Blutspende. Stolz erzählt Oswald Breuer, dass er als Blutspender hier vom legendären Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel für eine Jubiläumsspende geehrt wurde.

Bei der Ehrung für seine 100. Spende in Kesternich meinte der gut gelaunte Jubilar, dass es aber fast eine noch größere Ehre sei, von Lucie Kell, der langjährigen DRK-Blutspendebeauftragten des DRK-Ortsverein Monschau, ausgezeichnet zu werden. Im Kreise des Kesternicher DRK-Teams nahm der Jubilar eine kleine Aufmerksamkeit entgegen.

Seit elf Jahren lebt Oswald Breuer nun wieder ständig in Strauch und lässt keinen Blutspendetermin aus. Die besonders treuen Spender des DRK kommen zwischen vier- und sechsmal im Jahr. Statistisch gesehen kommen die Eifeler Blutspender 1,2 Mal im Jahr zu den Terminen, bei denen im Schnitt 60 Freiwillige gezählt werden. Da die jüngeren Spender beruflich eingebunden sind, kann nicht jeder Termin wahrgenommen werden. Rund 2000 Blutspender, die regelmäßig erscheinen, sind in Monschau und Simmerath registriert, was gegenüber den Ballungsräumen eine stattliche Quote darstellt.

Die Verlässlichkeit der ländlichen Bevölkerung und die der Eifeler Blutspender im Besonderen, weiß auch Georg Simon, der Sprecher des DRK-Blutspendedienstes in Breitscheid zu schätzen. Er hofft, dass diese Spendenbereitschaft auch in den nächsten Wochen anhält, denn durch die anhaltende Erkältungs- und Grippewelle ist die Zahl der Blutspender derzeit um bis 30 Prozent rückläufig.

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