Eifel-WM: Ein Hauch von Brasilien mitten in der Nordeifel

Von: M. S.
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Bei der WM in Brasilien nicht mal qualifiziert, bei der „wahren WM“ in Eicherscheid strahlender Sieger: das Team der Volksrepublik China.

Eicherscheid. Zumindest für einen Tag war Brasilien eine Nordeifeler Provinz! Lauschige Belgenbachkulissen statt wildem Amazonas! Diesen Eindruck gewannen stattliche Zuschauerreihen, die vergangenen Samstag einen sportlich–geselligen Höhepunkt des ersten Sportwochenendes mit dem SV Germania Eicherscheid live genossen.

„Fußball macht Spaß – dabei sein bei der Eifel–WM“ lautete das Motto eines Fun–Turniers auf kleinem Spielfeld der Platzanlage Bachstraße. Es richtete sich an regionale Freizeit–Soccer-Teams. Und ein Blick auf deren Anmeldeliste gestattete einen Vergleich mit dem derzeit in Südamerika laufenden Fußball–Weltchampionat. Ein Mikrokosmos quasi auf Germania–Grün. Sage und schreibe 24 Mannschaften jeder Couleur schnürten ihre Stiefel, eine Truppe zählte fünf Feldspieler plus einen Torwart. Dazu kamen noch Reservisten zur rotierenden Auswechslung.

Die Aufgebote hatten klangvolle Namen. Von Australiens „Socceroos“ bis zu Zentralafrikas Ballzauberern reichte die Palette der Regenbogentrikots. Eine Vorrundenpartie dauerte zehn intensive Minuten. Das Finale machten Kader einheimischer Germanen unter sich aus. Es siegte China nach Remis und Siebenmeterschießen gegen das Bubenheimer Spieleland.

Letztgenannte Vertretung bildete - wie auch die „Legoland“–Kicker eine exotische Formation unter ansonsten gestandenen und sieggewohnten Fußballnationen. „China“ rekrutierte sich im Wesentlichen aus Spielern Germanias Zweitbesetzung (Spielführer: Enrico Jansen). Die „Bubenheimer“, gleichfalls Moospängs, wurden von Kai Hammerschmidt erfolgreich ins Finale gecoacht.

Die Organisation des mitnichten bierernsten Turniers mit vielmehr heiterer Note lag bei Georg Schmidt und Gerd Siebertz. Ihr Duo wurde von einer 15–köpfigen Helferbrigade unterstützt.

Fröschepuhl ganz souverän

Mit Ausspielung einer traditionell geselligen Dorfmeisterschaft im Fußball hatte am Fronleichnamstag der Eicherscheider Sportwochenreigen seinen Auftakt genommen. Souveräner Champion wurde die gemischte Garnitur des Fröschepuhls, sie behielt mit 3:0 gegen die reifen Jungs und Mädchen vom Knippschen die Oberhand.

Zum Erfolg dank erfreulicher Resonanz in guter Sportheim–Atmosphäre gedieh das zum zweiten Mal initiierte Treffen Eicherscheider Senioren. Zu ihrem geselligen Beisammensein waren auch Gäste aus Nordeifeler Nachbarorten willkommen. Neben guten Gesprächen bei leckerem Kuchen und anregenden Getränken stand ein informativer Nachmittag mit Bildern aus „Eicherscheid einst und jetzt“ auf dem Programm.

Germania–Vorsitzender Günter Scheidt zeigte auf der Großleinwand interessante Motive und Impressionen, die mit der Entwicklung des Golddorfes und seinen Menschen verbunden waren und sind und, ausnahmsweise in diesen Tagen, nicht gar so viel mit König Fußball zu tun hatten. Den Aufstieg Germanias „Erster“ selbstredend ausgenommen! Das Resümee: Wer die frohe Runde im Sportheim erlebte, merkte rasch, dass auch die „älteren Eescher Semester“ ständig hautnah Anteil am Geschehen ihres Wohn– und Heimatortes nehmen.

Die zweite Sportwochenhälfte wird kommenden Sonntag, 29. Juni, mit einem „großen Frühstücksbuffet für das ganze Dorf“ ihren Abschluss finden.

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