Eifel-Müll: Grünschnitt-Lieferungen werden überwacht

Von: ess
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Monschau. Gerade jetzt, wo in Monschau Restmüll und Windeln in aller Munde sind, da muss auch noch einmal über den Grünschnitt und die Gartenabfälle geredet werden. Denn auch in dieser Sparte dräuen Probleme.

Von montags bis freitags stehen die großen Grünschnittcontainer der Firma Förster in einem der Monschauer Dörfer, täglich von 15 bis 19 Uhr. Zu Problemen kommt es dann, wenn die Entsorgungsfirma die Container zu früh oder zu spät hinstellt, was logistisch bisweilen nicht zu vermeiden ist, wie Vinzenz Klein vom Ordnungsamt der Stadt Monschau erläutert.

Steht der Container zu früh am Sammelort und die Mitarbeiter des Sozialwerks Eifeler Christen sind noch nicht vor Ort, kommt es laut Klein vor, dass der Grünschnitt mitsamt Plastik im Container landet. Das führt dann zu Ärger in der Kompostieranlage.

Steht der Container zu spät am Sammelort, haben dort Bürger bereits jede Menge Plastiksäcke mit Grünschnitt abgestellt, was die Optik stört und dazu führen kann, dass ein Sack plötzlich umkippt und seinen Inhalt verliert.

Grünen Ausweis vorzeigen

Beides möchte die Stadtverwaltung vermeiden und setzt deshalb eine der drei Monschauer Politessen ein, die das zuvor Beschriebene verhindern soll und gleichzeitig nach dem grünen Ausweis fragen, der Berechtigungskarte für die Anlieferung des Grünschnitts.

Mit dieser Karte, die es in jedem Monschauer Haushalt geben sollte, will die Verwaltung verhindern, dass Bewohner anderer Kommunen ihren Grünschnitt nach Monschau bringen. Klein: „Die Beseitigung der fremden Gartenabfälle müssen nämlich die Monschauer Bürger bezahlen.”

Selber kompostieren

Apropos bezahlen: Wer seinen Grünschnitt auf dem eigenen Gelände kompostiert, erhält dafür einen Abschlag bei den Gebühren in Höhe von 15 Euro jährlich. Wer es von montags bis freitags nicht zum Kompostcontainer schafft, kann seine Gartenabfälle auch samstags zwischen 9.30 und 12 Uhr zur Firma Förster bringen. Die Anlieferung kostet dann allerdings 8 Euro.

Angenommen werden am Container die „üblichen Mengen”, also etwa das Volumen eines Kofferraums. „Wir wollen damit verhindern, dass jemand Grünschnitt mit Traktor und Hänger anliefert. Wer soviel Grünschnitt hat, der wird den wohl auf seinem Grundstück verwerten können”, erklärt Vinzenz Klein. Außerdem achten Mitarbeiter des Sozialwerks Eifeler Christen darauf, dass nicht versehentlich mit dem Grünschnitt die eine oder andere Tüte Restmüll angeliefert wird.
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