Eifel-Award Zukunftsinitiative: Junge Preisträger geben der Eifel ein Profil

Von: P. St.
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Die Ausgezeichneten: Im Rahmen der Eifelkonferenz 2014 im Rurberger Antoniushof wurden junge Menschen ausgezeichnet, die besonderes Engagement gezeigt haben und damit „Leistungsträger des Eifel-Ardennen-Raumes“ sind. Foto: Andreas Gabbert

Rurberg. Die Zukunftsinitiative Eifel verleiht seit dem Jahr 2009 den so genannten Eifel-Award. Der Eifel-Award, gelegentlich auch als „Eifel-Oscar“ tituliert, ist ein Preis, der Initiativen, Projekte und Unternehmen ehrt, die sich durch beispielhaftes Engagement sowie vorbildliche Initiativen innerhalb der Gebietskulisse Eifel-Ardennen verdient gemacht haben.

Am Montagabend war es wieder soweit: Im Rahmen der Eifelkonferenz 2014 im Rurberger Antoniushof wurden junge Menschen aus der nordrhein-westfälischen und rheinland-pfälzischen Eifel ausgezeichnet, die, wie es in der Begründung hieß, „durch ihr besonderes Engagement Leistungsträger des Eifel-Ardennen-Raumes sind und damit einen wesentlichen Beitrag leisten, die Region wettbewerbsfähig aufzustellen und überregional zu profilieren“.

Im festlichen Rahmen nahm Städteregionsrat Helmut Etschenberg in seiner Funktion als Vorsitzender des Präsidiums der Zukunftsinitiative Eifel die Auszeichnung der Preisträger vor. Gleichzeitig wurde mit der Award-Verleihung 2014 der offizielle Start der Eifel-Standortmarke symbolisiert.

„Es ist nicht unsere Aufgabe, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf sie gut vorbereitet zu sein“, zitierte Etschenberg zu Beginn seiner Laudatio mit Perikles einen der führenden Staatsmänner im alten Athen. „Bewegen, bewirken, begeistern“ laute das Motto der Zukunftsinitiative Eifel und dieses Motto könne „nicht besser gelebt werden, als durch die heute mit dem Eifel-Award ausgezeichneten jungen Leute.“

Etschenberg zeigte sich „mehr als beeindruckt, stolz und zuversichtlich über so viel Power und Potenzial in der Eifel-Ardennen-Region“. Die auszuzeichnenden jungen Menschen seien ein Garant und ein Motor für die Zukunftsfähigkeit „dieses wunderschönen und ebenso leistungsfähigen Lebens- und Wirtschaftsraums“.

Etschenberg versicherte vor den rund 150 Anwesenden, dass er alles tun werde, um in der Region „die Rahmenbedingungen für herausragende Ideen und Dynamik sowie Tat- und Schaffenskraft so optimal wie möglich zu gestalten“. Nur gemeinsam und Hand in Hand könne man die regionale Entwicklung der Eifel-Ardennen-Heimat gestalten. Diese sei eine der vornehmlichen Aufgaben insbesondere der öffentlichen Hand, der Kommunen, Kreise und der Kammern.

Funktionierendes Netzwerk

Aus diesem Gedanken heraus sei im Jahr 2005 die Zukunftsinitiative Eifel begründet wurde. Mit der Identifikation der Kompetenz- und Handlungsschwerpunkte Tourismus, Wald und Holz, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe sowie Technologie und Innovation sei der Grundstein der gemeinsamen Regionalentwicklung gelegt worden, der zwischenzeitlich durch die Themenfelder Klima und Energie, Mobilität, Fachkräftegewinnung sowie Demografie und Daseinsvorsorge erweitert worden sei. Dadurch, hob Helmut Etschenberg hervor, sei ein funktionierendes Netzwerk entstanden, das zahlreiche Mehrwerte für die Menschen vor Ort produziere.

Als exemplarische Projekte der Zukunftsinitiative Eifel nannte Etschenberg den Zusammenschluss der Eifel Tourismus GmbH und der Tourismusagentur Ostbelgien mit der Eifel Ardennen Marketing , den Studiengang „Holzingenieurwesen“ an der Fachhochschule Aachen oder auch die Regionalmarke Eifel.

Weiter sei die regionale Wirtschaft in einem Technologieatlas abgebildet worden, der aktiv zur Wirtschaftsförderung habe eingesetzt werden können.

Mit dem Auftakt in die Standortmarke Eifel werde der Grundstein in eine neue gemeinsame Zeit gelegt, denn, so versicherte Etschenberg: „Im Jubiläumsjahr 2015 wird sich die Zukunftsinitiative Eifel einmal mehr neu aufstellen. Mit Aktivitäten nach innen und außen wird die Gemeinschaft beflügelt und die Bedeutung als ernst zu nehmender Mitbewerber im Wettbewerb der Regionen weiter ausgebaut.

Gleichzeitig kündigte der Präsidiumsvorsitzende an, am 4. März des kommenden Jahres seinen Vorsitz an den Landrat des Landkreises Vulkaneifel offiziell zu übergeben.

Im Jahr 2005 gründeten die zehn Eifelkreise, die Industrie und Handelskammern, die Handwerkskammern und die Landwirtschaftskammern der Region Eifel gemeinsam die Zukunftsinitiative Eifel.

Im Jahr 2008 schloss sich die Deutschsprachige Gemeinschaft Ostbelgiens an. Was es mit der Eifel Standortmarke auf sich hat und welcher Prozess für deren Kreation vorausgegangen ist, erläuterte das Kommunikationsunternehmen Embassy aus Berlin, ehe dann die Preisträger gemeinsam mit der Zukunftsinitiative Eifel auf die Zukunft der Eifel anstießen.

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