Rurberg - Eifel-Award: Ein Loblied auf die Eifelregion

Eifel-Award: Ein Loblied auf die Eifelregion

Von: P. St.
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Stolze Preisträger der Zukunftsinitiative Eifel: Mit den Geehrten freuen sich alle Beteiligten. Foto: Gabbert

Rurberg. Nach zehn Jahren Zukunftsinitiative Eifel war bei der Verleihung des Eifel-Awards jetzt die Jugend an der Reihe (wir berichteten). Die undotierte Auszeichnung wird seit 2009 an Initiativen und Projekte verliehen, die sich durch beispielhaftes Engagement sowie vorbildliche Initiativen um die Eifel-Ardennen-Region verdient gemacht haben.

Die 2005 gegründete Zukunftsinitiative Eifel ist ein Zusammenschluss der zehn Eifelkreise und deren Industrie- und Handelskammern beziehungsweise Handwerkskammern. Gemeinsames Ziel ist es, die Region durch gegenseitigen Austausch überregional stärker zu positionieren.

Gleich zwölf Personen und Projekte erhielten jetzt im festlichen Rahmen im Rurberger Antoniushof die Auszeichnung. Die kurzweilige Preisverleihung, von Aachens IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting moderiert und durch ansprechende bewegte Bilder unterlegt, rückte den Nachwuchs in der Blickpunkt, denn ob handwerkliche Spitzenleistungen oder der selbstironischer Eifel-Rap: Alle Preisträger haben auf individuelle Art und Weise ihre Identifikation mit der Eifel unter Beweis gestellt.

Zu den Preisträgern aus der Nordeifel zählten auch Simon Huppertz und Kristof Heck, die als Schüler des Monschauer St. Michael-Gymnasiums beim Regional- und Landeswettbewerb „Jugend forscht“ im Bereich Physik jeweils als Sieger hervorgingen und beim Bundeswettbewerb auf Platz zwei landeten. Die beiden 18-jährigen Schüler befassten mit dem Kraftgesetz von Heinrich Hertz in Form von physikalischen Experimenten an der Kugelkette. Gemeinsam mit ihrem ehemaligen Lehrer Ulrich Arndt wussten sie die jüngste Auszeichnung, die von der Städteregion Aachen vorgeschlagen worden war, wie auch die vorangegangene Preisverleihung, wohl zu schätzen: „Das sind zwei tolle Preise, die wir erhalten haben.“ Simon Huppertz hat nach dem Abitur ein duales Studium aufgenommen, Kristof Heck studiert Maschinenbau an der RWTH Aachen.

Auch Urs (28) und Beat (24) Kaulard wurden mit dem Eifel-Award 2014 ausgezeichnet. Als Optiker und Akkustiker im 1823 gegründeten Familienbetrieb mit Hauptsitz in Simmerath haben sie nicht nur das betriebliche Erbe übernommen sondern auch durch Entwicklung eines eigenen Hörtrainings und den Aufbau einer Online-Filiale neue Akzente gesetzt. In Verbindung mit dem sozialen Engagement des Betriebes durch die jährliche Ausrichtung des Business-Runs, dessen Erlös für die Monschauer Tafel gespendet wird, erkannte die Handwerkskammer Aachen als nominierende Stelle die beiden jungen Betriebsnachfolger für preiswürdig.

Eifel: „Da muss man hin“

Die Laudatio auf die Preisträger hatte zuvor Manfred Lang, Journalist und Buchautor aus Mechernich, gehalten. Seine Ausführungen waren ein Loblied auf die Eifel, beleuchteten aber auch die feinen Unterschiede der eigenen und äußeren Wahrnehmung der Region. Lang begrüßte die Entscheidung, den Eifel-Award der Jugend, also der Zukunft, zu verleihen: „An der Eifel kommt man nicht mehr vorbei. Da muss man hin. Oder bleiben, wenn man ohnehin schon da ist.“

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