Eicherscheider Vereinsgemeinschaft holt Oktoberfest in die Tenne

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Stimmung, bayrische Gemütlichkeit und Akrobatik: Die Eicherscheider Vereinsgemeinschaft hat am Wochenende das Oktoberfest in die Tenne geholt. Foto: H. Schepp

Eifel. Wiesngaudi in der Tenne – das ist ein Stück Oktoberfest in der Eifel, das sind Stimmung, Spaß und Geselligkeit nach bayrischer Art und das war auch bei der fünften Auflage ein echtes Erfolgsmodell. Für die diesjährige Wiesngaudi in Eicherscheid hatten Wilfried Huppertz und das Tennenteam nochmals umgeräumt und die Zahl der Sitzplätze weiter erhöht.

Schließlich wurden 464 Eintrittskarten verkauft, doch man hätte locker auch weit mehr verkaufen können: Gut sechs Wochen vor der Veranstaltung waren alle Tickets vergriffen, wie Huppertz berichtete.

Auch in diesem Jahr bot die Wiesn-gaudi nach dem Fassanstich durch Eicherscheids amtierenden Hahnenkönig Gerd I. (Bild Mitte, mit Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Wilfried Huppertz/rechts) weit mehr als deftige bayrische Schmankerlplatten und Original Oktoberfestbier aus der Maß.

Die Musikvereine „Eintracht“ Konzen und „Eifelklänge“ Eicherscheid legten sich wieder mächtig ins Zeug und trieben die Stimmung mit mal schmissiger, mal gemütlicher „Zelt-Musi“ schon früh am Abend in die Höhe – natürlich durften da nicht das „Prosit auf die Gemütlichkeit“ und die allseits bekannten Gassenhauer fehlen. Seinem Vorbild DJ Ötzi äußerst nah kam akustisch wie optisch DJ Anton, während Geri, der Klostertaler als Multiinstrumentalist mit Akkordeon, Saxofon oder Alphorn beeindruckte.

Stimmung machten traditionell auch die Schuhplattler mit ihren ulkigen Formationen, Spielchen und Jodlern. Für wahren Augenschmaus sorgten dann zu fortgeschrittener Stunde als Höhepunkt und Abschluss die „Kölner Rheinveilchen“. Mit beeindruckenden Würfen und Hebungen verzauberten sie die Gäste in der Tenne, zeigten tänzerische Akrobatik auf höchstem Niveau und schlugen die Brücke vom Kölner Karneval zur Oktoberfeststimmung.

Die sechste Wiesngaudi-Auflage im nächsten Jahr dürfte keine Frage sein, eine Überlegung wert aber vielleicht eine zweite Veranstaltung – das Publikumsinteresse auch für eine zweimal volle Tenne scheint vorhanden zu sein.

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