Eicherscheid wirbt in Berlin für die Region

Von: ani
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Fertig zur Abreise nach Berlin zur Grünen Woche: Das Eicherscheider Team um Ortsvorsteher Günter Scheidt (2.v.l.) und Andrea Drossard von der Städteregion (r.) werden in der Bundeshauptstadt Werbung für ihren Ort und die Region machen. Foto: A. Hoffmann

Simmerath/Eicherscheid. Zwei große Heckenteile werden in der kommenden Woche mit einem i Transporter von Eicherscheid nach Berlin geschickt. Grund für die ungewöhnliche Fracht ist die Internationale Grüne Woche (IWG) in Berlin, die dort vom 16. bis 25. Januar stattfindet und an der sich mehr als 1200 Aussteller aus aller Welt beteiligen.

Eicherscheid und damit die gesamte Region wird bei diesem internationalen Stelldichein dabei sein, wozu Ortsvorsteher Günter Scheidt stolz erklärt: „Unser Dorf Eicherscheid ist neben Pritschen aus dem Spreewald für die IWG in Berlin vom Bundesministerium für ländliche Entwicklung eingeladen worden, den Ort vor diesem großen internationalen Publikum zu präsentieren.“ Scheidt macht keinen Hehl daraus, dass dies für das Golddorf eine große Ehre ist.

Die Idee zur eigenständigen Präsentation ausgewählter Dörfer bei der IWG kam durch einen Kontakt zwischen dem vorgenannten Ministerium (BMLE) und dem städteregionalen Amt für Regionalentwicklung und Europa zustande. „Da wird bei der Städteregion seit Jahren gute Arbeit geleistet“, erklärt Scheidt und Andrea Drossard von der Städteregion fügt ergänzend an: „Beim zuständigen Ministerium hat man gesehen, dass wir uns da sehr engagieren und dass das Ganze eine Vorzeigefunktion hat. In Eicherscheid hat diesbezüglich auch eine stete Weiterentwicklung stattgefunden.“ Die Einladung nach Berlin betrachte man daher auch als Anerkennung und Wertschätzung.

Der Eicherscheider Ortsvorsteher verschweigt auch nicht, dass der Ort bei der Auswahl von seiner langjährigen Erfahrung in der Dorfentwicklung profitiert habe und mit seiner aktiven und engagierten Dorfgemeinschaft punkten konnte. „Die Grüne Woche in Berlin sehe ich daher auch als Anerkennung für unsere erzielten Erfolge auf Bundes- und europäischer Ebene im Rahmen des Wettbewerbs ‚Unser Dorf hat Zukunft‘“, betont Scheidt.

Eicherscheid wird im zweiten Teil der Grünen Woche vom 21. bis 25. Januar auf dem riesigen Messegelände in der Halle 4.2. am Stand 101 präsent sein. In dieser Halle laufen am 23. Januar Veranstaltungen und Angebote unter dem Motto „Lust auf‘s Land – gemeinsam für die ländlichen Räume“. Günter und Renate Scheidt werden die Besucher an diesem Tag zu einem visuellen Rundgang durch das Eifeler Bundesgolddorf einladen. Später wird Günter Scheidt dann noch erläutern, welche Bedeutung der Dorfwettbewerb für die Entwicklung des Dorfes hatte.

Auch wenn die IWG von Nahrungs- und Genussmittelproduzenten überwiegend als Absatz- und Testmarkt sowie zur Imagefestigung genutzt wird, nimmt dem Konsumtrend folgend der Regionalbezug einen immer wichtigeren Platz ein. Daher ist dem BMEL auch an der Sicherung der Lebensqualität im ländlichen Raum gelegen. Gleichzeitig will man die am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligten Dörfer unterstützen und bisher noch nicht aktive Dörfer zur Teilnahme motivieren.

Eicherscheid ist auf jeden Fall mit Unterstützung durch die Städteregion auf die Messe bestens vorbereitet. Laut Günter Scheidt steht ein Acht-Mann-Team bereit, um den Messestand herauszuputzen.

Typische Produkte aus der Eifel

Dazu kommen dann noch die eingangs genannten Heckenteile, welche die Heckenlandschaft rund um das Eifeldorf symbolisieren sollen. Daneben wird es am Stand typische Produkte aus der Eifel geben. „Da haben wir beispielsweise Brot, Wurst, Käse, Griebenschmalz und Els im Angebot“, erläutert Scheidt. Zur stilgerechten Ausstattung des Standes gehört auch ein Sack mit Laub, das der Ortsvorsteher eifrig gesammelt hat. Als Hingucker hat man zudem zwei lebensgroße Pappaufsteller organisiert, die zwei echte Eifeler zeigen. Die Eicherscheider Service-Crew kann sich auch sehen lassen, da für sie spezielle Krawatten und Halstücher angefertigt wurden.

Die Kosten werden vom Bundesministerium für ländliche Entwicklung getragen, die Städteregion übernimmt einen Eigenanteil.

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