Nordeifel - Eicherscheid vor Pflichtaufgabe bei Walheim II

Eicherscheid vor Pflichtaufgabe bei Walheim II

Von: kk
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Nordeifel. Genauso unterschiedlich wie die Zielsetzungen der beiden Nordeifeler Bezirksligisten sind auch die Startaufgaben zum Rückrundenauftakt. In der Bezirksliga Staffel 3 wartet auf den Tabellenletzten TuS Schmidt ein ziemlich ungemütlicher Termin beim Tabellenzweiten GKSC Hürth.

In der Staffel 4 trifft der Tabellenzweiten Germania Eicherscheid auf den Tabellenvorletzten Hertha Walheim II. Wie bei fast allen Vereinen war man auch bei Germania Eicherscheid nicht so richtig mit der Vorbereitung auf den zweiten Saisonabschnitt zufrieden, denn einige Male musste man sich in der Nordeifel mit den Wetterkapriolen auseinandersetzen. In den Testspielen lieferten die Blau-Weißen aber einige gute Ergebnisse ab. Beim 3:0-Erfolg gegen den Tabellendritten der Bezirksliga Staffel 3, Schwarz-Weiß Düren, lieferten die Blau-Weißen eine eindrucksvolle Leistung ab.

Im letzten Testspiel erreichten sie beim Landesligisten SV Rott ein torloses Remis. Allerdings stimmte das Ergebnis Trainer Bernhard Schmitz nicht gänzlich positiv. „Gegen eine starke Landesligamannschaft haben wir gut ausgesehen, aber wir hätten unsere Möglichkeiten sauberer und konzentrierter ausspielen müssen“, sagte Schmitz. Mit der Zweitvertretung von Hertha Walheim stellt sich zum ersten Rückrundentermin an der Bachstraße eine Mannschaft vor, die Bernhard Schmitz aufgrund ihrer personellen Möglichkeiten nur schwer einschätzen kann. Er weiß zwar, dass er mit der Favoritenrolle leben muss, warnt aber sein Team vor dem unberechenbaren Gegner. Mannschaften wie Jugendsport Wenau, FV Haaren und Union Schafhausen, die in der oberen Tabellenhälfte stehen, wurden von den Walheimern überrascht. Wobei der Tabellenvorletzte zu Hause mehr Punkte sammelte als auswärts – in der Ferne holten die Schwarz-Gelben nur einen Zähler. Im Hinspiel landete die Germania einen 2:0-Sieg. Ein ähnlich gutes Ergebnis fordert ihr Trainer auch im Rückspiel: „Sicherlich wollen wir das Spiel gewinnen, dafür müssen wir aber eine konzentrierte und disziplinierte Leistung abrufen.“

GKSC Hürth – TuS Schmidt

Beim TuS Schmidt hatten sich die Mannschaft und Trainer Andreas Lennartz am vergangenen Sonntag schon auf eine „Schlammschlacht“ eingestellt, denn die Nachholbegegnung gegen Alemannia Straß wollte der Coach unbedingt über die Bühne bringen. Am Sonntagmorgen musste aber auch der Trainer einsehen, dass auf der Seenplatte an der Eichheckstraße nicht gespielt werden konnte. Dass die Begegnung gegen die Land-Alemannia zum angesetzten Nachholtermin am Donnerstag, 3. März, ausgetragen wird, scheint optimistisch vom Staffelleiter kalkuliert.

Am Sonntag wartet beim GKSC Hürth eine schwere Aufgabe auf die Schmidter: Der Tabellenzweite blieb 13 Spieltage in Folge ungeschlagen und kassierte erst am letzten Spieltag der Hinrunde gegen Schwarz-Weiß Düren seine einzige Saisonniederlage. Acht Siege und fünf Remis weist die Erfolgsbilanz der Hürther auf.

Bei der 1:3-Niederlage im Hinspiel zogen sich die Schmidter noch gut aus der Affäre. „Da haben wir viel Pech gehabt und erst in letzter Minute das 1:3 kassiert“, sagt Andreas Lennartz hinsichtlich der unglücklichen Niederlage. Er erwartet auf dem ungewohnten Kunstrasenplatz in Hürth einen überlegenen Gegner, gegen den die Schmidter aus der Defensive reagieren werden und solange wie möglich die Null halten wollen.

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