Eicherscheid muss gegen Tabellenführer VfL Vichttal ran

Von: kk
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Eicherscheids Torwart Dominik Rollesbroich hat in der neuen Umgebung Landesliga nur selten Zeit, sich einen Schluck aus der Pulle zu gönnen. Foto: K. Kaiser

Nordeifel. Dass Germania Eicherscheid die 0:1-Niederlage beim SV Breinig prima weggesteckt hat, bewies die Mannschaft am vergangenen Sonntag gegen den FC Düren-Niederau, der mit den besten Empfehlungen an die Bachstraße gereist war.

Nach einigen Problemen in der Anfangsviertelstunde und einem 0:1-Rückstand kämpfte die Mannschaft sich sukzessive in die Begegnung und heimste von ihrem Trainer Bernhard Schmitz für die disziplinierte und geschlossen gute Mannschaftsleistung ein dickes Lob ein: „Wir sind von Minute zu Minute besser ins Spiel gekommen, waren nach einer Viertelstunde ein ebenbürtiger Gegner und nachher phasenweise sogar besser. Das 1:1 hatte die Mannschaft sich mehr als verdient.“

Bereits am Samstag (Anstoß 19 Uhr) haben die Blau-Weißen beim Ligaprimus VfL Vichttal Termin. Erst am vergangenen Spieltag kassierte der Anführer der Landesliga beim SV Eilendorf überraschend seine erste Saisonniederlage (1:2). Zuvor meldeten die Blau-Weißen neun Siege und eine Punkteteilung beim FC Düren-Niederau.

Trotz der Niederlage in Eilendorf führen die Stolberger Vorortler mit einem Spiel weniger immer noch mit vier Punkten Vorsprung die Tabelle an. Bernhard Schmitz konnte den VfL in der Begegnung gegen Teveren beobachten und sich davon überzeugen, dass der Gegner in allen Mannschaftsteilen hervorragend besetzt ist. Nur acht Gegentoren sind ein Indiz dafür, dass die Vichttaler in der Defensive schwer zu knacken sind.

Im Mittelfeld geben Dominik Lenzen und Patrick Schnier den Ton an und auch in der Offensive verfügt der Vichttaler Trainer Andi Avramovic über genügend torgefährliche Alternativen. „Mit ihren guten Einzelspielern versuchen sie den Gegner permanent unter Druck zu setzen“, weiß Bernhard Schmitz, dass seine Defensivabteilung besonders gefordert wird.

Der Eicherscheider Coach erwartet am Dörrenberg eine intensive Begegnung, in die sein Team als Außenseiter geht, aber nach den bisher gezeigten Leistungen nicht chancenlos ist. Schmitz: „Wir wissen was uns da erwartet und werden uns darauf einstellen.“ Aus personeller Sicht sind bei den Blau-Weißen erneut einige Positionen mit einem Fragezeichen versehen.

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