Eicherscheid II: Kantersieg im Aufsteigerduell

Von: kk
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Nordeifel. In der Aachener Kreisliga B2 blieb der TuS Lammersdorf in der Erfolgsspur und entführte durch einen hart umkämpften 3:2-Sieg die Punkte beim FC Stolberg. Mit dem Sieg behauptete der TuS weiterhin ungeschlagen die Tabellenführung.

„Wir haben gegen einen sehr starken Gegner ein gutes Spiel gemacht. Ein Unentschieden wäre genauso gerecht gewesen, aber wir haben das Glück des Tüchtigen gehabt“, erlebte TuS Lammersdorfs Trainer Jürgen Theißen am Freitagabend im Stolberger Stadion am Glashütter Weiher 90 aufregende und spannende Minuten, die ihm einiges an Nerven gekostet haben.

Nach einer halben Stunde brachte Kevin Grunwald den TuS in Führung, diese baute Marc van Ameln nach einer Stunde auf 2:0 aus. Nach dem Anschlusstreffer der Stolberger wurde es spannend. Marvin Gouders konnte zwar auf 3:1 erhöhen, jedoch drängten die Kupferstädter weiter auf eine Ergebniskorrektur, zu der kamen sie in der Schlussminute noch durch einen verwandelten Strafstoß.

Endlich hat das Warten auf den ersten Saisonsieg beim SV Germania Eicherscheid II ein Ende. Beim Aufsteigertreffen gegen den SCB Laurenzberg landeten die Blau-Weißen einen zumindest in der Höhe sensationellen 7:1-Sieg. „Wir hätten noch höher gewinnen können. Meine Mannschaft hat eine gute Einstellung gezeigt und sich den ersten Saisonsieg hoch verdient“, hatte der Eicherscheider Trainer Michael Behrendt allen Grund zufrieden zu sein.

Nach der frühen Führung, die Sammy Nordt erzielte, sah ein Spieler der Gäste die gelb-rote Karte. Die Germania nutzte ihre Überzahl und kam zu Beginn der zweiten Halbzeit durch Robin Grundbrecher zum 2:0. Die Laurenzberger kamen zwar zum Anschlusstreffer, Julian Dreßen konnte aber umgehend auf 3:1 erhöhen. Kai Hammerschmidt, wiederum Sammy Nordt und Nico Faymonville machten das halbe Dutzend voll. Janis Weishaupt gelang zwei Minuten vor Spielende der siebte Streich, mit dem die Blau-Weißen den Gegner in der Tabelle hinter sich lassen konnten.

Glück und Pech

Ein umstrittenes Tor reichte dem FC Roetgen II zum 1:0-Erfolg bei Blau-Weiß Aachen. Ob der Schuss von Jonas Krott aus dem Gewühl nach einer Standardsituation wirklich über die Linie war, bleibt fraglich. „Das Tor muss man nicht geben“, gab Roetgens Trainer Erich Bonkowski nach dem Abpfiff ehrlich zu. Der Coach erlebte aber ein gutes Spiel von beiden Seiten und konstatierte: „Vielleicht ist unser Sieg etwas glücklich, denn beide Mannschaften hatten ihre Torchancen.“ Am Ende freuten Trainer und Mannschaft sich über einen nicht erwarteten dritten Tabellenplatz.

Etwas mehr Glück hätte sich der Trainer von Konzen II, Reimund Scheffen, bei der 2:3-Niederlage bei Borussia Brand gewünscht. „Das war eine unnötige Niederlage, hier hatten wir einen Punkt verdient, denn die Torchancen dazu hatten wir“, haderte er mit der Glücksgöttin, die den Konzenern im Aachener Stadtteil nicht gut gesonnen war.

Nach dem 0:1-Rückstand verschossen die Konzener einen Foulelfmeter und ließen den 0:2-Rückstand zu. Kurz vor dem Seitenwechsel verkürzte Reiner Brammertz mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 1:2. Direkt nach Wiederbeginn vergaben die Konzener die Ausgleichsmöglichkeit, während die Brander umgehend das 3:1 machten. Christian Stollenwerk konnte zwar erneut verkürzen, mehr war den Schwarz-Gelben aber an diesem Sonntag nicht vergönnt.

Eine Menge Zeit hatte Achim Sarlette, Trainer des TuS Mützenich, in seine Ansprache vor dem Spiel gegen den Tabellenzweiten Sportfreunde Hehlrath investiert und auf viele taktische Dinge hingewiesen. Die Begegnung war aber gerade mal zwei Minuten alt, da waren alle gut gemeinten Ratschläge des Coachs dahin, denn da kamen die Gäste bereits zum Führungstreffer.

In der Folgezeit bäumten die Grün-Weißen sich zwar gegen die drohende Niederlage auf, nutzten ihre Chancen aber nicht. Nach einer Stunde war dann mehr Platz auf dem Platz, denn nach einer Rangelei sahen ein TuS-Spieler und ein Sportfreund Rot. Die Mützenicher schalteten auf Dreierkette um, wurden aber für ihre Risikobereitschaft mit den Toren zum 0:2 und 0:3 bestraft. Fazit des TuS-Coachs: „Wir waren nicht schlechter als der Gegner, machen aber die Tore einfach nicht“.

In der Dürener Kreisliga B3 zog die SG Vossenack/Hürtgen sich im Derby bei Germania Burgwart besser aus der Affäre als vorher erwartet. „Trotz der 1:2-Niederlage bin ich unterm Strich zufrieden. Wir haben bei einem Favoriten wenig zugelassen und eine solide Leistung abgeliefert“, fand SG-Trainer Oliver Grunwald die Einstellung seines Teams in Ordnung.

In den 90 Minuten hatte seine Mannschaft aus dem Spiel heraus keine Torchancen zugelassen. Die beiden Tore der Burgwart fielen nach Standards. In der Schlussphase setzte die SG auf totale Offensive und kam durch einen verwandelten Strafstoß von Marius Palm noch zum Anschluss, leider reichte es nicht zu mehr.

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