Nordeifel - Eicherscheid II hilft nur noch ein Wunder

Eicherscheid II hilft nur noch ein Wunder

Von: kk
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Nordeifel. In der Kreisliga B4 scheinen am 27. Spieltag die beiden wichtigsten Entscheidungen gefallen zu sein. Nach dem 4:3-Erfolg gegen Verfolger Eintracht Kornelimünster steuert Hertha Walheim II auf Meisterkurs. Allerdings sieht es am Tabellenende so aus, als ob mit Eicherscheid II ein Team aus der Nordeifel den bitteren Weg in die C-Liga antreten muss.

Die Zweitvertretung der Germania musste bei Adler Büsbach eine 0:1-Niederlage quittieren und scheint damit rettungslos verloren. „Jetzt ist es wahrscheinlich endgültig für uns gelaufen. Wir müssen mindestens acht Punkte gut machen und das erscheint mir fast unmöglich”, haben sich auch für Trainer Alfred Corda die Chancen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum reduziert.

Trainer als Spieler im Einsatz

Wegen der Personalnot in Kesternich musste Trainer Lars Jacobs wieder mitspielen. Er brachte sein Team gegen Mützenich auch in Führung. Durch einen verwandelten Foulelfmeter von Mario Steffens kam der TuS in der zweiten Halbzeit zum Ausgleich. Christian Krings und Tom Koops machten aber dann den 3:1 Erfolg für den TSV klar.

„Nach der überlegen geführten ersten Halbzeit waren wir zu Beginn der zweiten Halbzeit zu passiv. Nach dem Ausgleich haben wir uns aber wieder gefangen und noch verdient gewonnen”, atmete TSV Trainer Lars Jacobs nach dem wichtigen Sieg kräftig durch. Mützenichs Trainer Manni Rombach fand den Auftritt seiner Truppe überhaupt nicht lustig. „Wir haben in der ersten Halbzeit eine ganz blamable Vorstellung abgeliefert.”.

Eine Niederlage hatte Roetgens Trainer Klaus Rader beim Abstiegsaspiranten Columbia Stolberg nicht auf der Rechnung. „Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz , und ich hatte das Gefühl, dass die meisten von uns sich auf der Asche nicht weh tun wollten”, schimpfte er nach dem 0:3 Pausenrückstand.

Nachdem Andre Johnen und Alex Brand den Anschluss hergestellt hatten, verhinderte der Pfosten den Ausgleich. „In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft sich gesteigert und den Ausgleich verdient”, war der Coach beim Abpfiff wieder versöhnlicher gestimmt, auch wenn die Stolberger in der letzten Minute zum 4:2 kamen.

Die Niederlage des ärgsten Konkurrenten um die Vizemeisterschaft, Eintracht Kornelimünster, nutzte dem TuS Lammersdorf wenig, denn auch er kassierte eine unerwartete 1:2-Niederlage bei Grün- Weiß Mausbach. „Wir haben gegen einen schwachen Gegner schlecht gespielt”, ärgerte sich Lammersdorfs Spielertrainer Mika Bongard nach der unnötigen Niederlage auf der Mausbacher Asche. Mit dem roten Untergrund kamen die Lammersdorfer überhaupt nicht zu recht und leisteten sich in Abwehr und Angriff gravierende Fehler. Beim sonst so erfolgsverwöhnten TuS traf nur Thomas Vossaert zum zwischenzeitlichen 1:1.

Durch Nachholspiele und andere Terminverschiebungen musste der SV Kalterherberg binnen fünf Tagen dreimal ran. Nach dem 2:1-Sieg in der Nachholbegegnung gegen die SG Strauch/Steckenborn folgte in der vorgezogenen Partie gegen Columbia Stolberg ein torloses Remis. Am Sonntagmorgen gewannen die Kalterherberger dann bei Breinig II mit 2:1.

Schon in der 1. Minute hatte Axel Frohnhoff die Führung besorgt. Nach dem Ausgleich erzielte Alex Mertens mit dem Halbzeitpfiff die erneute Führung und auch den Endstand.

„Ich denke, wir können sehr zufrieden sein. Der Sieg in Breinig war zwar etwas glücklich, aber die Mannschaft hat prima gekämpft und sich den Erfolg verdient”, war SVK-Trainer „James” Prümmer mit der Ausbeute nach dem Mammutprogramm zufrieden.

Ohne Chancen keine Tore

Nach der Niederlage in der Nachholbegegnung in Kalterherberg kassierte die SG Strauch/Steckenborn am Samstagabend in Höfen die zweite Niederlage in Folge. Simon Hammerschmidt erzielte nach einer halben Stunde den spielentscheidenden Treffer. „Es war zwar über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel, da wir aber die klareren Chancen hatten, ist der Sieg verdient”, erklärte Höfens Obmann Albert Prümmer.

Ähnlich sah es auch SG-Obmann Benno Uhlein. „In der Abwehr haben wir ganz gut gestanden, aber da uns momentan die Offensivkräfte fehlen, tut sich bei uns nach vorne zu wenig. Ohne Chancen kann man keine Tore machen”.

Im Tabellenkeller musste Rott II die erwartete Niederlage gegen den neuen Tabellendritten SC Münsterbusch verdauen. „Wir hatten auch nicht mehr verdient. Sicherlich waren nachher Chancen zum Ausgleich da, aber wir haben nur in der letzten Viertelstunde versucht, Fußball zu spielen. Das ist natürlich zu wenig, um gegen so einen Gegner zu punkten”, war der Rotter Trainer Michael Carl nach der 1:3-Niederlage enttäuscht.

Erst nach dem 0:3 Rückstand erzielte Thorsten Hintzen den Ehrentreffer.
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