Rurberg - Ehrenrunde um den Eiserbachsee vor Freibadbesuch

Ehrenrunde um den Eiserbachsee vor Freibadbesuch

Von: P. St.
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Zum Glück gibt es genug Wiesen am Ortsrand von Rurberg. So konnte der enorme Andrang auf das Rurseezentrum am Wochenende aufgefangen werden. Foto: P. Stollenwerk

Rurberg. Der Weg ins Freibad war am Wochenende für tausende Menschen die beste Gelegenheit, um der Hitzewelle zu entkommen. Entsprechend hoch frequentiert waren daher auch die Freibäder in Nordeifel, hier vor allem das Rurseezentrum in Rurberg.

Doch bevor sich auf den weitläufigen Wiesen am Eiserbachsee Decken, Matten und Handtücher ausrollen lassen, gilt es zunächst einmal einen Parkplatz finden. Am zurückliegenden Hitzewochenende war es ratsam, zeitig loszufahren, denn wie eine Regentonne im Gewitter füllten sich Parkplätze am Rurberger Ortsrand in kürzester Zeit.

Allein am Sonntag dürften rund 5000 Besucher rund um den Eiserbachsee Position bezogen haben. Schon bald reichten die öffentlichen Parkplätze nicht mehr aus, auch der neue, bisher erst provisorisch angelegte Parkplatz der Gemeinde Simmerath an der Ecke In den Brüchen war schnell belegt.

Zwei Privatleute stellten darauf ihre Wiesen zur Verfügung, nachdem immer mehr Gäste Ehrenrunden ums Freibad drehten, aber kein freies Plätzchen mehr ergattern konnten. Allein auf den Wiesen dürften rund 1000 Fahrzeuge Platz gefunden haben.

Es gab aber auch Autofahrer, die des Suchens müde wurden und ihre Fahrzeuge verkehrswidrig abstellten. Wie Bruno Wilden, Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Simmerath am Montag berichtete, seien drei Fahrzeuge abgeschleppt worden, die, „absolut verkehrsbehindernd” abgestellt worden seien.

Einer der Betroffenen, ein Autofahrer aus Roetgen, verlangt nun von der Gemeinde Simmerath die 150 Euro Abschleppgebühren zurück, da er kein Vergehen erkennen könne und er zudem Platz genug gelassen habe, selbst für landwirtschaftliche Fahrzeuge.

Der Fahrzeughalter bezeichnet das Abschleppen als „drastische Maßnahme”, nachdem er 15 Minuten lang vergeblich nach einem Parkplatz Ausschau gehalten habe. Besser sollte die Gemeinde Simmerath „genügend Parkplätze” schaffen.
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