Eicherscheid - Ehrenpreis des Bürgermeisters für Hospizdienst Monschauer Land

Ehrenpreis des Bürgermeisters für Hospizdienst Monschauer Land

Von: ale
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Die Mitarbeiter/Innen des Hospizdienstes Monschauer Land erhielten für ihre außergewöhnliche Arbeit im Dienste der Mitmenschlichkeit den Ehrenpreis des Bürgermeisters. Foto: Anneliese Lauscher

Eicherscheid. Die Verleihung des Ehrenpreises des Bürgermeisters stellte den Höhepunkt beim Ehrenamtstag 2013 dar und wurde mit Spannung erwartet. Aufmerksam verfolgten rund 400 Gäste das Geschehen.

Zunächst begrüßte Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns herzlich die im vergangenen Jahr ausgezeichnete Lucie Kell aus Eicherscheid. Dann wurde es ganz still in der Tenne, als er ankündigte, diesmal werde er keine einzelne Person ehren, „vielmehr einen Gedanken, eine Aufgabe, eine Berufung“. Er bat die Simmerather Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospizarbeit auf die Bühne: Marianne Bauer, Barbara Gabor-Rietfort, Alois Goffart, Christina Janda, Erika Jöpen, Ulla Kall, Franz Kiefer, Inge Kolle, Ursula Stollenwerk, Barbara Tucher und Schwester Gudrun Kaufmann. Der Hospizdienst werde in der Eifel über zwei starke Partner organisiert, erwähnte Karl-Heinz Hermanns: einerseits von der Evangelischen Kirchengemeinde und andererseits durch den Caritasverband Eifel.

„An einem Tag wie heute könnte man sich auf der Sonnenseite des Lebens fühlen; da scheint der Übergang zum Hospizgedanken und zur Sterbebegleitung eine unerwartete Wendung darzustellen“, führte der Bürgermeister aus und fuhr fort: „Aber mir ist wichtig, dass auch solche Themen zu unserer Gemeinde und zum Leben eines jeden von uns gehören.“ Er nannte die Arbeit der Hospizinitiative „hilfreich und wirkungsvoll“, sie setze das Gegengewicht zur medizinischen Hilfe der Ärzte, wenn keine Therapie mehr anschlage.

Sterbebegleitung und Lebenshilfe

„Sie alle leisten einen außerordentlichen Dienst im Sinne der Menschlichkeit. Ich finde es bewundernswert, sich ehrenamtlich darauf einzulassen, Sterbende zu begleiten sowie ihnen und ihren Angehörigen Lebenshilfe zu geben“, zollte Karl-Heinz Hermanns den Damen und Herren Respekt. Zur Motivation jedes Einzelnen wusste er ein paar Gedanken vorzutragen. Alle Anwesenden erhoben sich von ihrem Platz, um lang anhaltenden Applaus zu spenden.

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