Ehemalige Bürgermeister im Mittelpunkt des Heimatvereins

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Der Festzug durch das Dorf war früher der Höhepunkt eines Festes: Dieses Bild zeigt Teilnehmer des FC 13 bei einem Festzug auf der Hauptstraße um 1960. Zu sehen sind Paul Schmitz, Rainer Küsgens, Arthur Dyster, Mathias Diedrich, Hans-Günter Titz (Kind), Gernot Küsgens und Ernst Peters (v.l.). Foto: Elsbeth Küsgens

Roetgen. Rechtzeitig zur Bürgermeisterwahl 2015 in Roetgen erinnert der Roetgener Heimat- und Geschichtsverein (HeuGeVe) an die Roetgener Bürgermeister von 1944 bis heute.

Während die Nachkriegszeit schon im Augustheft des Vereins behandelt wurde, werden im zweiten Teil die Amtszeiten der Bürgermeister von der Gemeindereform im Jahr 1972 bis heute betrachtet.

Der Autor, Hans Lennartz, berichtet viele Details aus der Gemeindegeschichte, die er aus persönlicher Erfahrung als Ratsmitglied einst erlebte. Dabei lernen die Leser die jeweiligen Amtsinhaber kennen: Clemens August Berning, Hubert Wynands, Ernst Linzenich, Wilfried Mathée und Manfred Eis. Zwei von ihnen, Hubert Wynands und Manfred Eis, stellten Langzeitrekorde bezüglich ihrer Amtszeit auf; der jetzige Amtsinhaber wird dabei als knapper „Sieger“ vom Platz gehen.

Der Heimatverein fühlt sich mit dem politischen Geschehen in der Gemeinde Roetgen eng verbunden und hat deshalb in den vergangenen Wochen mehrere Treffen mit allen Bürgermeisterkandidaten organisiert, die von den Mitgliedern gerne und mit Interesse besucht wurden. Alle Kandidaten bekundeten dabei ihr Interesse an der Arbeit des HeuGeVe.

Appell an die Eigentümer

Ein weiteres Thema in der Septemberausgabe des Heftes des Vereins werden drei ganz bestimmte Denkmäler aus der Liste der Roetgener Baudenkmäler behandelt; es handelt sich um die sogenannten „Heiligenhäuschen“. Guido Minninger berichtet über die Zusammenhänge dieser Relikte, ihre Geschichte und den Zustand, indem sich diese Denkmäler heute befinden.

In diesem Zusammenhang appelliert der Heimatverein an die Verantwortung der Eigentümer und der Gemeinde, „wenn diese Zeugen der Vergangenheit nicht nach und nach verloren gehen sollen“. In dem Abschnitt „Das schöne Bild“ erinnern der Heimatverein an vergangene Vereinsfeste.

Einer der Höhepunkte dieser Veranstaltungen war damals immer der Festzug durch das Dorf. In dieser Ausgabe ist ein Bild eines Festzugs aus den 1960er-Jahren zu sehen. Das neue Heft des Heimat- und Geschichtsvereins steht ab dem 1. September auf der Internetseite des Vereines. Zeitgleich wird es an die Mitglieder verteilt und ist spätestens ab dem 9. September im örtlichen Handel erhältlich.

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