„Eensgezindheid” hält Kurs auf Amsterdam

Von: ale
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Gruppenbild auf der „Eensgezindheid”: Der Törn mit dem wunderschönen alten Schiff wird allen Seglern in guter Erinnerung bleiben. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Was „Eensgezindheid” auf Deutsch heißt, das können sich die Segler des TuS Schmidt jetzt zusammenreimen: Sie kehrten von einem Törn zur „Sail 2010” in Amsterdam zurück. „Eensgezindheid” ist das über 150 Jahre alte Plattbodenschiff, auf dem sie mit insgesamt 26 Personen von Freitag bis Sonntag Quartier fanden.

Es lag in Enkhuizen im Hafen und wurde am Freitag mit allerhand Vorräten beladen. Die Crew war begeistert von dem schönen alten Schiff.

Am Samstagmorgen ging es dann los mit der Fahrt, zunächst durch die Schleuse, dann ins Markermeer. Skipper Peter und Maat Koen konnten sich von den Segelkenntnissen der Passagiere überzeugen, sofort wurde mit angepackt, als es hieß „Segel setzen”. Ein guter Wind von Süd-Südwest wehte über das Markermeer, und alle vier Segel des Zweimasters blähten sich, da ging den Seglern das Herz auf! Der Skipper bestimmte den Kurs, es wurde mehrfach gekreuzt, bis man Amsterdam erreichte.

Wieder eine Schleuse, in der es eng wurde. Und dann ein unbeschreiblicher Betrieb im Hafen von Amsterdam. Die „Sail 2010” lockte ungezählte Besucher zu Wasser und zu Land. Kleine Schiffchen, sogar Schlauchboote, chice Jachten und viele der beliebten Plattbodenschiffe fuhren ihre Runden; viele waren mit Wimpeln geschmückt, und aus etlichen Schiffen ertönte Musik. Die Blumenschiffe der Niederländer boten einen besonders schönen Anblick, sie waren mit Gestecken aus Sonnenblumen, Gladiolen und Geranien dekoriert und ließen ihre alte Dampfersirene tuten!

Die Gäste aus der Eifel genossen die Hafenrundfahrt und bewunderten den edlen Viermaster „Krusenstern” der unter russischer Flagge segelt, und so manchen herausgeputzten Dreimaster. Das abendliche Feuerwerk und ein gewaltiges Konzert aus den Schiffssirenen bildeten den Abschluss.

Am Sonntag wurde wieder unter vollen Segeln zurück nach Enkhuizen gefahren. Die Segler, die Erfahrungen gesammelt hatten, und auch die Landratten in ihrer Begleitung bedankten sich herzlich bei der Abteilungsleiterin, Gertrud Jung, für die gute Planung und beim Verpflegungsteam für die Sterneküche!
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