Duo „Eifelschnüss” will Kölner Karnevalsbühne erobern

Von: ho
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Schöne Aussichten für Peter
Schöne Aussichten für Peter und Daniel Schmitz: Von der Terrasse in Dedenborn auf die Bühne der Sartory-Säle in Köln. Die beiden Brüder haben es geschafft, sich dort als „Brüder Eifelschnüss” beim Vorstellabend des Komitees Kölner Karneval zu präsentieren. Foto: Hoffmann

Dedenborn. Wer Karneval in die „Bütt” steigen oder sich anderweitig auf der Bühne präsentieren will, weiß, dass die Arbeit dafür schon Monate vorher beginnt. Mariechen, Tanzgruppen und Büttenredner können davon ein Lied singen.

Das wissen auch Peter und Daniel Schmitz aus Dedenborn, die auf diesem Gebiet trotz ihres jungen Alters (19 und 15 Jahre) schon reichlich Erfahrung haben. Sie standen bereits im zarten Alter von 8 und 4 Jahren als „Pitt und Pitterchen” beim Seniorenkarneval in Dedenborn auf der Bühne und haben nun nach unausweichlichem Wachstumsschub als „gereifte” Teenies den Sprung auf die Bühne der Kölner Sartory-Säle geschafft. Dort zeigen sie am Sonntag, 7. Oktober, nach erfolgtem Auswahlverfahren beim Vorstellabend des Festkomitees Kölner Karneval als die „Brüder Eifelschnüss” einem großen und fachkundigen Publikum, was junge Eifeler karnevalistisch so auf der „Rolle” haben.

Dass bei den beiden jungen Männern aus der Dedenborner Waldstraße karnevalistisches Potential vorhanden ist, bewiesen sie schon früh, als sie 2006 als Pitt und Pitterchen auf Anhieb den Nachwuchsbüttenredner-Wettbewerb des Kreises Aachen, der vom damaligen Landrat Carl Meulenbergh ins Leben gerufen worden war, gewannen. Dort erwiesen sie sich als Seriensieger. Als Lohn durften sie dann beim Kreisprinzentreffen vor ca. 800 Karnevalisten auftreten, erlangten so schon früh einen gewissen Bekanntheitsgrad und wurden auch für größere Sitzungen gebucht.

Aus dem Dedenborner Kinderduo von damals sind nun die „Brüder Eifelschnüss” geworden, die seit dem Frühjahr die Akademie des Komitees Kölner Karneval besuchten, bei der Nachwuchskünstler eine attraktive Förderung und Ausbildung erhalten.

Auf der Rednerschule

Vater Ingo Schmitz, der im Hintergrund wirkt und die Büttenreden mit Eifeler Charakter für seine Söhne schreibt, hat die beiden dort angemeldet. Nach erfolgreichem Casting reist man seit Mai an vielen Samstagen zur sogenannten Rednerschule nach Köln. Bei einem Auswahlabend setzten sich die Schmitz-Burschen in ihrer Altersklasse durch und stehen nun beim Vorstellabend des Festkomitees Kölner Karneval in den Sartory-Sälen auf der Bühne, wo sie sich den Literaten der kölschen Karnevalsvereine präsentieren. Peter und Daniel Schmitz, die begeistert Fußball und im Musikverein Dedenborn Trompete spielen, sind auf jeden Fall gespannt, wie sie beim Kölner Publikum ankommen und hoffen, dass sie noch lange auf kleinen und großen Karnevalsbühnen stehen dürfen.

„Echte Eifeler Jonge”

Ende Oktober (26.10.) betritt man dann noch beim Vorstellabend des Regionalverbandes Düren die Bühne. Bei diesem Auftritt kommt dann auch das trompetenähnliche Kornett zum Einsatz und die beiden werden ihr Lied „Wir sind zwei echte Eifeler Jonge” zum Besten geben. Und in der Region sollte man sich jetzt schon auf den Auftritt der Brüder bei der Karnevalssitzung im Eifelhaus in Einruhr freuen. Zunächst aber heißt es, alle Konzentration für den Auftritt am Sonntag in Köln, wo die „Brüder Eifelschnüss” die Region präsentieren, zu sammeln.
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