Aachen - Dunker und Jungblut treten in Aachen an

Dunker und Jungblut treten in Aachen an

Von: mik
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Sie kandidieren für die Linke und wollen nach Düsseldorf: Frank Thyssen (Nordkreis), Albert Borchardt (Südostkreis), Marika Jungblut (Aachen) und Darius Dunker (Aachen). Foto: Michael Klarmann

Aachen. Auf einer Wahl- und Mitgliederversammlung hat die Partei Die Linke am Samstag vier Direktkandidaten für die NRW-Landtagswahl am 9. Mai nominiert. Die Linke-Kreissprecher Darius Dunker kündigte an, seine Partei wolle im Wahlkampf die schwarz-gelbe Landesregierung, aber auch SPD und Grüne „unter Druck setzen” und für eine sozial gerechtere Politik kämpfen.

Im Wahlkreis 1 (Aachen I) wird Marika Jungblut aus Aachen kandidieren. Sie gehört seit den Kommunalwahlen im August dem Städteregionstag an. Der Wahlkreis besteht aus Teilen der Aachener Innenstadt und Ortsteilen im Westen und Norden, etwa Richterich.

Im Wahlkreis 2 (Aachen II) wird Darius Dunker aus Aachen kandidieren. Dunker ist einer von zwei Sprechern (Vorsitzenden) des Kreisverbandes Aachen seiner Partei. Zu seinem Wahlkreis gehören Teile der Innenstadt und Ortsteile im Osten und Süden, etwa Kornelimünster und Walheim.

Im Wahlkreis 3 (Kreis Aachen I) wird sich für Die Linke Frank Thyssen aus Alsdorf zur Wahl stellen. Thyssen wurde am 30. August 2009 schon in den Rat der Stadt Alsdorf gewählt. Zum Wahlkreis gehören Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Würselen.

Albert Borchardt wird am 9. Mai im Wahlkreis 4 (Kreis Aachen II) als Direktkandidat seiner Partei auf dem Wahlzettel stehen. Er gehört dem Stadtrat von Eschweiler an, zum Wahlkreis gehören zudem Monschau, Roetgen, Simmerath und Stolberg.

In kurzen Reden vor rund 60 Parteimitgliedern plädierten die Kandidaten für eine soziale und gerechtere Politik, forderten die Abschaffung der Studiengebühren und eine bessere Bildungspolitik. Jungblut kündigte an, im Wahlkampf ebenso „Frauenthemen” ansprechen zu wollen. Sowohl der Verwaltungsfachangestellte im Sozialamt, Thyssen, als auch Borchardt sprachen sich für eine „Rekommunalisierung” aus.

Sechs Nein-Stimmen

Borchardt merkte an, dass gerade bei der Energiepolitik einer „Monopolisierung der Großkonzerne” die Stirn geboten werden müsste und regionale Unternehmen gestärkt werden sollten. Thyssen plädierte dafür, nicht der Bund sondern die Kommunen müssten mehr Entscheidungsspielraum bei der Zuwendung von Sozial- und Arbeitslosenhilfen an Bedürftige haben.

Während die Wahlen von Borchardt, Thyssen und Jungblut relativ „glatt” liefen, erntete Kreissprecher Dunker nicht nur 19 Ja-Stimmen, sondern ebenso sechs Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Der Sitzung wohnte ebenso der linke Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko bei.
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