DRK-Ortsverein Roetgen feiert 35-jähriges Bestehen

Von: Helga Giesen
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Das Roetgener DRK-Team feierte mit einem Tag der offenen Tür das 30-jährige Bestehen des Ortsvereins. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Mit einem Tag der offenen Tür rund um die neue Rettungswache und DRK-Unterkunft an der Hauptstraße feierte das Roetgener DRK sein 35-jähriges Bestehen als selbstständiger Ortsverein. Über die Geschichte des Ortsvereins informierte eine Ausstellung mit vielen Fotos und Dokumenten.

Bis 1980 gehörten DRK-Mitglieder aus Roetgen dem Ortsverein Monschau an. Nachdem diese Gruppe auf etwa 25 Personen angewachsen war, wurde am 18. April 1980 ein eigener Ortsverein gegründet.

Ein Schwerpunkt war von Beginn an die Durchführung von Blutspendeterminen, die heute vierteljährlich im evangelischen Gemeindehaus stattfinden. Erste Räume wurden dem neuen Verein in der Roetgenbachstraße zur Verfügung gestellt. 1985 konnte mit dem Bau einer eigenen Unterkunft an der Hauptstraße neben der alten Schule begonnen werden. Hier spielten sich viele Jahre lang sowohl die DRK-spezifischen Tätigkeiten wie Schulungen der eigenen Helferinnen und Helfer, Erste-Hilfe-Ausbildungen für unterschiedliche Zielgruppen, Seniorenbetreuung und Jugendarbeit als auch ein reges Vereinsleben ab.

Nachdem das Spektrum der Hilfeleistungen immer größer wurde, unter anderem durch die Ausweitung von Sanitäts- und Rettungsdiensten, entstand nach langer Planungsphase und dem Abriss des alten Gebäudes an gleicher Stelle eine neue, funktionale Rettungswache als „Außenstelle der Rettungswache Simmerath in Roetgen“ mit integrierter DRK-Unterkunft für den Ortsverein, die im April 2014 eingeweiht wurde. Die Einsatzzeiten bei Notfällen konnten dadurch insbesondere für den vorher problematischen Raum Rott/Mulartshütte deutlich verbessert werden. Hier sind jetzt drei Fahrzeuge stationiert, darunter ein Rettungswagen als Teil des öffentlichen Rettungsdienstes in der Städteregion Aachen und ein Krankentransportwagen, mit dem bis zu vier Patienten gleichzeitig transportiert werden können.

Die Räumlichkeiten sowie diese und weitere Fahrzeuge wie ein Boot zur Personenrettung bei Boots- und Schwimmunfällen konnten am Tag der offenen Tür besichtigt werden. Dazu gab es einige Demos über das Funktionieren von Rettungsketten bei kleineren und größeren Katastrophen und die Besucher konnten auch selbst Handgriffe zur Ersten Hilfe üben. Unterstützt wurden die DRKler bei einigen Vorführungen auch von den Kollegen der Feuerwehr. Für das leibliche Wohl war ebenso gesorgt wie für Unterhaltung der Jüngsten. Über etwas mehr Zuspruch seitens der Bevölkerung hätte sich der Ortsverein dabei gefreut.

Nach zwischenzeitlichem Stillstand haben sich die Mitgliederzahlen des Roetgener DRK in den letzten Jahren auf jetzt fast 60 Mitglieder wieder gut entwickelt. Die Einsatzleitung kann sich auf einen Stamm von ca. 30 ehrenamtlichen Aktiven verlassen, darunter viele junge Leute. „Nachwuchsprobleme haben wir derzeit nicht“, freut sich das Team um die Vorsitzenden Manfred Eis und Inge Tappert sowie die Bereitschaftsleiter Guido Offermann und Kjell Ruppert. Neue Interessenten sind aber natürlich immer willkommen.

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