Dreifachturnhalle wird zum Wunderland

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Zwar nicht zum ersten Mal, aber ebenso erfolgreich hat nun die Tanzwerkstatt Simmerath ihr Musical „Alice“ wieder aufgeführt. 120 Akteure begeisterten das Publikum in der Dreifachturnhalle in Simmerath.

Simmerath. Wieder einmal ist es den Akteuren der Tanzwerkstatt Simmerath e.V. gelungen, die Zuschauer bei der Aufführung ihres Musicals „Alice“ zu begeistern. Nach den erfolgreichen Aufführungen im Kulturkino Vogelsang im letzten Jahr zeigten die über 120 Akteure, Sängerinnen und Musiker das anspruchsvolle Live-Musical dieses Mal in der Dreifachturnhalle in Simmerath.

Vor dem Erfolg musste aber fleißig angepackt werden: So wurde die Turnhalle zwei Tage lang in ein „Wunderland“ umgebaut. Die Fenster mussten verdunkelt werden, der Hallenboden erhielt einen Schutzbelag und für die aufwendige Licht- und Tontechnik wurden 25 Meter Traversen an der Dachkonstruktion befestigt.

Nach dem Aufbau der großen Bühne wurden optische und akustische Trennwände aufgestellt, bevor die selbst gestalteten Kulissen mit zahlreichen Dekorationen das Bühnenbild perfektionierten und die Halle nur noch wenig an eine Turnhalle erinnerte.

Und kurz vor den Aufführungen gingen die Vorbereitungen weiter: Der Zeitplan im Schminkraum erforderte höchste Disziplin bei allen Beteiligten und die ersten mussten bereits zwei Stunden vor der Aufführung „in die Maske“. Die Kostümbetreuerinnen halfen besonders den kleinen Akteuren beim Anziehen der Kostüme und kurz vor der Aufführung begann der Stress der Mikro-Assistentin, die dafür sorgen musste, dass die Mikrofone immer zur rechten Zeit dem richtigen Akteur zur jeweiligen Szene übergeben und möglichst unsichtbar im Kostüm versteckt wurden. Dann ging’s endlich los.

Es wurde dunkel und die ersten Töne des Live-Orchesters erklangen. Das weiße Kaninchen huschte durch die Zuschauerreihen und lockte Alice (gespielt von der 15-jährigen Nina Wunderlich), auf die Bühne. Für Alice begann eine aufregende Reise durchs Wunderland, wohin ihr auch die Zuschauer aufmerksam und begeistert folgten.

Chaotische Verhandlung

Nach der Pause zeigten das Sinfonische Jugendblasorchester der Musikschule Schleiden und die Technikabteilung von MC-Events ihre Qualitäten. „Music“ von John Miles und eine choreographisch dazu speziell erarbeitete Lasershow verursachten bei den Zuschauern Gänsehaut. Auch beim zweiten Akt zogen die live singenden Akteure, unterstützt vom Jungen Chor aus Simmerath, die Zuschauer in ihren Bann. Immer wieder gab es Szenenapplaus für die Gesangseinlagen und die zauberhaften Tanzchoreographien, die alle aus der Hand der Regisseurin und Choreographin Rebecca Unger stammten.

Das Stück endete mit einer recht chaotischen Gerichtsverhandlung und einem Abschlusstanz, bei dem noch einmal alle Akteure gleichzeitig die Bühne betraten. Es entstand ein herrliches Abschlussbild mit allen Akteuren, bei dem die Zuschauer noch einmal alle wunderschönen, selbst genähten Kostüme bewundern konnten.

Mit einem musikalischen Ausblick aufs nächste Musical der Tanzwerkstatt („Märchenzeit“ im November 2014) endeten die Aufführungen.

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