Drei Meister, einmal Bronze für Tanzclub Dash

Von: Carmen Krämer
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So erfolgreich wie nie zuvor: Die vier jüngsten Formationen des Tanzclub Dash brachten vier Pokale mit nach Hause. Im Vordergrund die vier Trainerinnen Antonia Model, Kim-Luisa Wilden, Lea Seidel und Lisa Thomas (v. l.). Es fehlt Trainerin Julia Thomas. Foto: Verein/Helen Neuß

Imgenbroich. Für die einen war es ein ganz normaler, ruhiger Samstag, während die anderen unter lautem Getöse einen Teil der Nordeifeler Sportgeschichte schrieben. Den Namen „Monschau“ wird wohl kaum jemand, der am Samstag auf der Westdeutschen Meisterschaft im Videoclipdancing in Ratingen anwesend war, wieder vergessen.

Dem Verein ist es nämlich es zur eigenen Überraschung und größter Freude gelungen, alle bisherigen Erfolge zu toppen: Mit den vier jüngsten Formationen zogen die Imgenbroicher in den Wettkampf und brachten vier Pokale mit nach Hause.

Schon die Anzahl der Formationen ist für sich genommen bewundernswert, denn an diesen Meisterschaften nehmen auch Tanzschulen aus den großen Städten teil, die meist nicht ansatzweise so zahlreich vertreten sind. Neben den 52 Tänzerinnen und Tänzern trugen auch die 100 mitgereisten Fans, die das Dash-Logo in der gesamten Halle repräsentierten, dazu bei, eine „Dash-Stimmung“ in der Halle zu schaffen, die wohl so manchem in Erinnerung bleiben wird.

Los ging es mit der jüngsten Kategorie, den Minikids, in der die erst vor wenigen Monaten neu gegründete Formation „Dance to Be“ antrat. Dass die ebenfalls noch sehr junge Trainerin Antonia Model hier ganze Arbeit geleistet hat, steht nun in Form eines Pokals als Beweis in der Tanzschule. „Es war ein sehr anstrengender Tag, aber da kann man ja nicht anders als stolz sein“, sagte Antonia Model am Abend.

„Made to Move“ und „Funtastic“ traten in der Kategorie Kids an und belagerten hier das Treppchen: Funtastic, trainiert von Kim-Luisa Wilden und Lea Seidel, brachte Bronze mit nach Hause. Die beiden Trainerinnen sind wahnsinnig stolz auf die Kleinen, die erstmals in der höheren Kategorie antreten mussten und auch dort bewiesen, dass sie mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Ehrgeiz nicht nur die eigenen Fans, sondern auch die Jury überzeugen.

Made to Move, Träger des diesjährigen Zentis-Preises, unter der Leitung von Lisa Thomas und Antonia Model, landete zum vierten Mal auf dem 1. Platz und bricht damit alle Vereinsrekorde. „Diese Kinder sind einfach wahnsinnig motiviert und diszipliniert, wenn es um Training, Zusammenhalt und Verantwortung geht“, erklärt sich Betreuerin Doris Thomas den Erfolg der jungen Damen und des jungen Herrn. Der Zwischenstand also: Drei Pokale, zwei Meister, einmal Bronze und ein Swimmingpool voller Freudentränen.

Der Tag hatte bis hier die Erwartungen schon um ein Vielfaches übertroffen. Doch eine Formation sollte noch Folgen: „Aspire“, trainiert von Julia Thomas, trat gegen die besten Tänzerinnen und Tänzer Westdeutschlands in der Kategorie Juniors 1 an und landete erstmals auf dem 1. Platz.

Drei Westdeutsche Meister und einmal Bronze waren das Resultat des Tages, als es zur gemeinsamen Meisterfeier im Tanzclub Dash ging. Wer die Meister und auch die anderen guten Tänzer gerne live erleben möchte, hat am kommenden Sonntag, 3. Juli, die Möglichkeit dazu. Dann lädt der Tanzclub Dash ab 11 Uhr zum großen Sommerfest an und in seine Halle am Handwerkerzentrum ein.

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