Drei Eifelvereins-Ortsgruppen laden zur Freundschaftswanderung

Von: MD
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In guter Freundschaft unterwegs: 60 Wanderer aus Mützenich, Kalterherberg und Höfen ziehen gemeinsam durch die Eifeler Landschaft. Foto: Monika Dosquet

Mützenich. Eine erlebnisreiche Wanderung mit Freunden - unter dieses Motto stellte Freia Schwärzel, Vorsitzende der Eifelvereinsortsgruppe Mützenich, die diesjährige Freundschaftswanderung.

Seit 18 Jahren ist dieses jährliche Treffen der Wanderfreunde aus den Orten Kalterherberg, Mützenich und Höfen eine lieb gewordene und im Jahresterminplan fest integrierte Tradition geworden.

In diesem Jahr war Mützenich Ausrichter der Veranstaltung. Nahezu 60 Wanderer konnten die Vorsitzenden der drei Ortsgruppen - Regina Scholl (Höfen), Elfriede Conrads (Kalterherberg) und Freia Schwärzel (Gastgeber Mützenich) begrüßen, und alle Teilnehmer waren sicherlich gespannt, welche „erlebnisreiche” Strecke Gertrud und Arthur Steffens, die Wanderführer des Tages, ausgesucht hatten. Gemeinsam zu wandern und die Schönheiten der Natur zu genießen, dies ist wohl für die Hobbywanderer eine entspannende und vor allem gesunde Freizeitbeschäftigung.

Zwei von ihnen, Karin Paulus und der 76-jährige Peter Otten, Mitglieder der Ortsgruppe Kalterherberg, konnten sogar bei dieser Freundschaftswanderung ein kleines Jubiläum feiern. Die Beiden hatten zusammen nun schon 1000 Wanderungen zurückgelegt - eine beachtliche Leistung.

12 Kilometer standen am Sonntag auf dem Plan - rund um Mützenich. Die Natur zeigte sich, trotz des eher diesigen Wetters, von ihrer schönsten Seite, und die Landschaft war sehr facettenreich. So sorgte der „Steling”, der mit seinen 658 Metern der höchste Punkt des Kreises Aachen ist, für eine halbwegs gelungene und traumhafte Fernsicht.

Durch die eine oder andere wahre Begebenheit, die sich vor vielen Jahren in der Nähe von Mützenich zugetragen hatte, zog Arthur Steffens die Zuhörer in seinen Bann und verschaffte der Wanderung die richtige Lebendigkeit. So ging es vorbei an verschiedenen Wegekreuzen, als Zeitzeugen vergangener Jahre, so das 1938 aus Dankbarkeit für eine Lebensrettung errichtete Kreuz oder das von 1995 stammende „Kreuz des Wachens”, das an Gründonnerstag immer von den Teilnehmern der „Nacht des Wachens” in den frühen Morgenstunden besucht wird.

Abschluss im Heimatmuseum

Bevor die Grillhütte zur Mittagsrast einlud, führte die Strecke noch am Mützenicher Venn und an den 8000 Jahre alten Palsen vorbei, die als Relikte aus der Eiszeit besondere Bedeutung haben. Nach der Pause ging es mit einigen Schlenkern wieder zurück zum Heimatmuseum. Hier blieb dann bei Kaffee und Kuchen noch genügend Zeit, nach Herzenslust zu klönen und gemeinsame Erinnerungen auszutauschen.
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