Drachenbootrennen: Zipfelmützen paddeln am Rursee

Von: ale
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„Chaos-Paddler” nannte sich
„Chaos-Paddler” nannte sich diese Gruppe aus Düren, die beim Drachenbootrennen den fünften Platz erreichte. Foto: Anneliese Lauscher

Woffelsbach. Die sechste Auflage des Drachenbootrennens beim Rurseefest war wieder spannend und machte den Teilnehmern viel Spaß, doch hielt sich der Zuschauerandrang aufgrund des unfreundlichen Wetters in Grenzen.

Diesmal waren es die Wassersportfreunde Aachen, die die Veranstaltung mit der gesamten Planung und Organisation übernommen hatten. Sie waren außerdem Titelverteidiger, denn im letzten Jahr hatten sie das stärkste Team gestellt.

Nun mussten sie außer den Aktiven circa fünfzig Helferinnen und Helfer aufbieten, die Zeltaufbau, Moderation, Auswertung und Bewirtung reibungslos im Griff haben sollten. Sie waren laut Steffen Scholz, der dem Organisationsteam angehört, hoch motiviert und haben sich vorgenommen, im nächsten Jahr diese beliebte Veranstaltung wieder auf die Beine zu stellen.

Am Samstag waren es 18 Mannschaften, die voller Eifer und in bester Wettkampflaune zu den Paddeln griffen. Familien, Freunde und Firmen stellten Teams zusammen, manche waren erfahren und manche hatten noch nie ein Paddel in der Hand gehabt. Diese Mischung machte es interessant, und beim lautstarken Anfeuern der mitgereisten Fans gab jeder sein Bestes.

Die Fachleute vom Saarbrücker Kanuclub, die die Boote zur Verfügung stellen, gaben eine kurze Einweisung und eine kleine Strecke wurde zur Probe gepaddelt. Man probierte zunächst aus, ob man gemeinsam im Takt des Trommlers paddeln konnte, dann ging es los: 200 Meter waren zu bewältigen, das schafften die Schnellsten unter 50 Sekunden. Es wurde ein emotionaler, aber fairer Wettkampf.

Dem Sieger jubelten von allen Seiten die Zuschauer zu, es war das Team „Hochseilgartenzwerge” aus der Kölner Region, leicht zu erkennen an grünen und roten Zipfelmützen und lockigen Bärten. Die Wassersportfreunde Aachen mussten sich diesmal mit dem zweiten Platz begnügen - auch ein Grund, im nächsten Jahr wieder anzutreten. Und schlechter kann das Wetter dann eigentlich nicht sein.
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