Diese Sonnenblumen sind auf Rekordkurs

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Maria Scheidts Enkeltochter Madeleine (13) wirkt gegen die Sonnenblumen in Großmutters Garte wie ein Mädchen aus dem Märchenland Liliput. Foto: Manfred Schmitz

Eicherscheid. Viele Nordeifeler haben den berühmten „grünen Daumen“ – die Eicherscheiderin Maria Scheidt hat zehn grüne Finger. Der Garten ihres Hauses prangt stets zur Sommerzeit als ein Meer aus farbenprächtigen Blumen, Büschen, Gemüsepflanzen und Früchten.

Diesmal wollen einige ihrer Züchtungen besonders hoch hinaus. Das höchste Prachtexemplar einer Sonnenblume etwa misst bereits stolze 3,20 Meter und dürfte, schätzt die 88–jährige, fleißige Gärtnerin, „binnen der nächsten Tage gut und gern noch ein paar Zentimeter zulegen“.

Von Mexiko nach Europa

Marias Enkeltochter Madeleine (13) wirkt gegen den riesigen Korbblütler in Großmutters Garten, dessen Spezies im 16. Jahrhundert aus Mexiko nach Europa kam, wie ein Mädchen aus dem Märchenland Liliput. Der Teenager findet Omas Gartenaktivitäten und deren leuchtende Ergebnisse „total schön“.

Maria Scheidt hat ihrerseits helle Freude daran, „dass sich die in langstängeligem, gelbgezacktem Fruchtteller reifenden Samenkörner als begehrte Meisen-Nahrung und -ausscheidung selbst säen und durch die Vögel vermehren“.

Die vitale Seniorin hat nicht nur in Madeleine einen Fan: „Welch interessante Kontakte ich schon durch meinen Nutz– und Ziergarten knüpfte, ist erstaunlich. Vorbeigehende Passanten bleiben stehen und bewundern die Farbenvielfalt in meinem kleinen Paradies. So kommen wir oft ins Gespräch.“

Sonnenblumen sind aber nicht nur die reinste Augenweide. Sie stellen auch weltweit den größten pflanzlichen Speiseöl–Lieferanten. Zudem werden sie in vielen Staaten von Menschen als stets griffbereiter Knabber-Artikel genossen, Geflügel schätzt die nahrhaften Körner ebenso. Zu Kuchen und Kraut als Fladen gepresst, machen die goldgelben Früchte auch das liebe Vieh satt.

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