Diebe nehmen Kerzenständer und Kreuz mit

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Die Täter gelangten wahrscheinlich durch die regelmäßig geöffnete und zur Bundesstraße hin gelegenen Haupttür in die Kirche. Foto: Stollenwerk

Kesternich. Beim Aufschließen der Kirche St. Peter und Paul in Kesternich stellte der Küster, Bernd Marx, am Samstagmorgen gegen 8 Uhr fest, dass am Vortag ein schwerer schmiedeeiserner Kerzenständer entwendet wurde.

Ein zweiter Kerzenständer war zum Abtransport vor die hintere gläserne Innentür gerückt worden, die Kerzen lagen auf dem Boden. Offensichtlich wurden der oder die Täter bei dem weiteren Diebstahlsversuch gestört.

Gestohlen wurde außerdem eine künstlerisch wertvoll gestaltete Taube von dem kupfernen Deckel eines Taufsteins, der vorne in der Nähe des Marienaltars steht. Die Taube wurde offensichtlich mit roher Gewalt von dem Deckel abgerissen, so dass der Fuß der Befestigung abgebrochen unter dem Deckel im Taufstein zurückblieb.

Ferner wurde ein circa 15 Zentimeter großes Kreuz, welches lose auf dem Altar stand, entwendet. Aufbruchspuren wurden an der seitlichen Eingangspforte zur Bundesstraße hin festgestellt. Der Diebstahl wurde aber offensichtlich durch die tagsüber regelmäßig geöffnete Haupttüre, ebenfalls zur Bundesstraße hin gelegen, ausgeführt.

Insgesamt war es wie so oft: Der angerichtete Sachschaden und auch der ideelle Wert der gestohlenen Gegenstände übersteigen den rein materiellen Wert des Diebesgutes bei weitem. Der Diebstahl wurde zeitnah der Polizei in Simmerath gemeldet, der Tatort wurde in Augenschein genommen und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise nehmen die Kripo in Stolberg, Telefon 0241/957733209 (Herr Schleip), aber auch der Kirchenvorstand (unter anderem Georg Gerards Telefon 4466 und Ernst Wilden Telefon 4384) entgegen.

Der Kirchenvorstand bittet die Kesternicher Bürger, diesen Vorfall zum Anlass zu nehmen, einmal ein Auge auf und möglichst auch in die Kirche zu werfen und so mit nach dem Rechten zu sehen.

„Es wäre doch ausgesprochen schade, wenn die liberale Handhabung der Öffnungszeiten der Kirche reduziert oder gar ganz aufgegeben werden müsste“, heißt es von Seiten des Kirchenvorstands.

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