Die Verzöllcher kommen in Kalterherberg gut an

Von: fm
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Kalterherberg. Dem Heimatverein ist es gelungen, mit seinen monatlichen Verzöllcher einen festen Besucherkreis an sich zu binden. Gut 25 heimatkundlich Interessierte besuchen regelmäßig die Treffen im Versammlungsraum in der Grundschule.

Die meisten gehören inzwischen zum Stammpublikum. Fast ein Drittel des gesamten Mitgliederbestandes trifft sich monatlich bei den Verzöllcher.

Um diese erfreuliche Entwicklung fortzusetzen und die Vereinsarbeit weiter auszubauen, arbeiten die Verantwortlichen im Verein schon länger darauf hin, Vorstand und Mitgliederbestand zu verjüngen. Auf der letzten Jahreshauptversammlung kam der Heimatverein dem Ziel, auch Jüngere in die Arbeit des Vereins einzubinden, ein Stück näher.

Einige ältere Vorstandsmitglieder, die schon bei der Gründung des Vereins dabei waren, hörten aus Altersgründen auf oder zogen sich aus gesundheitlichen Gründen zurück. Dafür rückten Jüngere nach. Ihnen wird in der nächsten Wahlperiode die Aufgabe zufallen, neben den bewährten Standbeinen Archiv, Verzöllcher und Fotokalender dem Verein neue Aufgabenfelder zu erschließen. Gute Grundlagen dafür hat der Vorstand aus der Gründerzeit geschaffen.

Im Geschäftsbericht ging Norbert Jansen auf die drei wichtigsten Aufgabenfelder des letzten Jahres ein. Das waren die allgemeine Vorstandsarbeit, die Verzöllcher und die Arbeit einzelner Mitglieder an bestimmten Projekten. Zur Verbesserung der Vereinsarbeit investierte der Vorstand weiter in die EDV-Ausstattung. Er erhielt dabei finanzielle Unterstützung durch die Städteregion. Der Verkauf des letzten Fotokalenders gestaltete sich ein weiteres Mal recht erfolgreich. Bis auf die Belegexemplare ist die gesamte Auflage verkauft. Die Mitgliederzahl stieg auf 80 Beitragszahler.

Therese Hermes arbeitet an der Geschichte der Pfarre St. Lambertus von den Anfängen bis zum Jahr 1800. Der Geschäftsführer selbst hat vieles an Grundlagenarbeit für die Verzöllcher geleistet. Dazu gehören das Aufarbeiten der Chronik Meyer und zusammen mit Clemens Pauls die Karte mit den Plätzen in Belgien und Nordfrankreich, an denen die Kalterherberger bis Anfang 1970 Narzissen gepflückt haben.

Lothar Mertens hat sich verstärkt für den erkrankten Richard Andres um das Archiv gekümmert. Norbert Jansen und Lothar Mertens nehmen an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Heimatvereine des Monschauer Landes teil. Wichtige Aufgaben für die nächste Zeit sah Norbert Jansen in Bearbeitung der Gemeinderatsprotokolle von 1942 bis 1972, der Kartierung des alten Hausbestandes, der Vervollständigung der Schulchronik und der Zusammenarbeit mit der Zukunftsinitiative Kalterherberg.

Zu den Finanzen des Vereins informierte Schatzmeister Emil Mathar die Versammlung. Mit sparsamem Wirtschaften und Erschließen von Sponsorengeldern gelang es ihm, in den beiden ersten Wahlperioden des Vereins, ein solides Finanzfundament für die Zukunft zu schaffen.

Dank und anerkennende Worte fand Ortsvorsteher Norbert Rader für den bisherigen 1. Vorsitzenden Herbert Els und den bisherigen Archivar Richard Andres. Beide kandidierten in den nachfolgenden Neuwahlen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Zum neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung Norbert Jansen. Seinen alten Posten als Geschäftsführer gab er an Therese Hermes ab. Ernst Conrads bleibt stellvertretender Vorsitzender. Die Kassengeschäfte führt demnächst Franz Henn für Emil Mathar, der aus Altersgründen ebenfalls nicht mehr kandidierte. Neue Beisitzer sind demnächst Franz-Josef Prümmer und Gerd Lennartz.

Nach den Wahlen entspann sich eine kurze Diskussion über die weitere Verwendung des Grundschulgebäudes. Fragen zu den Betriebskosten für das Gebäude und den Verlust der Grundschule kamen zur Sprache. Einig waren sich alle Anwesenden darin, beim Nutzungskonzept des Gebäudes für die Vereine nicht Entscheidungen aus Rat und Verwaltung abzuwarten, sondern rechtzeitig selber Vorschläge in die öffentliche Diskussion einzubringen.

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