Die Unfallzahlen steigen wieder an

Von: hes
Letzte Aktualisierung:
9437744.jpg
Einer von zwei tödlichen Verkehrsunfällen ereignete sich Anfang Juni 2014 in Simmerath, am Zebrastreifen unmittelbar vor dem Krankenhaus. Für eine 85-jährige Fußgängerin kam jede Hilfe zu spät. Foto: Archiv/Gabbert

Nordeifel. Ein Anstieg der Gesamtunfallzahl um gut acht Prozent, darunter leider wieder zwei tödliche Unfälle im Raum Simmerath – dies sind die herausragenden Fakten der Unfallstatistik für die Nordeifel, die die Aachener Polizei am Montag veröffentlicht hat.

Dabei musste die Ordnungsbehörde für die Gemeinden Roetgen und Simmerath steigende Unfallzahlen bilanzieren, während die Zahl der aufgenommenen Kollisionen in der Stadt Monschau leicht sank.

Die meisten Verkehrsunfälle mussten die Beamten in Simmerath aufnehmen, nämlich 458 gegenüber 407 im Jahr davor (+51). Nachdem die polizeiliche Kategorie „Verkehrsunfälle mit Getöteten“ 2013 für die gesamte Nordeifel leer geblieben war, tauchen in der Statistik für 2014 hier wieder Unfälle mit diesem traurigen Ausgang auf.

Auch die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten (von 19 auf 26), mit Leichtverletzten (49 auf 59) sowie die Unterkategorie „verletzte Kradfahrer“ (von 27 auf 36) trugen zur Steigerung bei. Immerhin gab es 2014 in Simmerath keinen Schulwegunfall mehr (-1).

Auf deutlich geringerem Niveau kletterte die Gesamtunfallzahl in Roetgen von 155 auf 183 (+28). Auch dort gab es sowohl mehr Unfälle mit Schwer- (von 4 auf 10), als auch mit Leichtverletzten (von 11 auf 17). Bemerkenswert: hatte es 2013 in Roetgen weder einen Schulwegunfall noch Unfälle mit Radfahrern gegeben, so tauchen in der 2014er-Statistik sechs verunglückte Radler und auch ein Schulwegunfall auf.

Fast rundweg positiv ist die Entwicklung der Unfallzahlen in der Stadt Monschau. Nur bei den Unfällen mit Schwerverletzten (von 9 auf 10) und bei den verunglückten Kradfahrern (von 8 auf 11) gab es leichte Anstiege. Dagegen gingen die Zahlen der Unfälle mit Leichtverletzten (von 40 auf 32) wie auch bei den Unfällen mit Kindern (von 5 auf 1), Radfahrern (von 9 auf 5) und Fußgängern allgemein (von 8 auf 4) teils deutlich zurück.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert