Die Umsätze jagen bereits durch die Decke

Von: P. St.
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Mit Hoffnungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Gewerbestandortes Imgenbroich ist die Eröffnung des Fachmarktes „Auf Beuel” verbunden. v. li.: Investor Klaus Victor, Kreisdirektor Helmut Etschenberg, Hans-Lorenz (Medi-Max), Andy Peters, Mirko Mylius (Dänisches Bettenhaus) und Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx. Foto: P. Stollenwerk

Imgenbroich. Erst seit einer Woche ist das Dänische Bettenlager im neuen Gewerbestandort „Auf Beuel” in Imgenbroich in direkter Nachbarschaft des Discounters Lidl eröffnet, da musste die Marktleitung bereits erste Korrekturen in der Umsatzprognose vornehmen - nach oben.

„Die Erwartungen in den ersten sechs Tagen wurden klar übertroffen”, freut sich Gebietsleiter Mirko Mylius, von der seit 25 Jahren bestehenden Handelskette, die über 700 Filialen in Deutschland aufweist.

Doch nicht nur den Verantwortlichen des Bettenlagers stand die Freude ins Gesicht geschrieben, auch die drei weiteren Betreiber im neuen Fachmarktcenter Imgenbroich (Medi-Max, Takko und Tedi) sehen im neuen Gewerbestandort Imgenbroich-West eine Erfolg versprechende Zukunft.

Am Donnerstag öffnen auch die anderen Märkte, und es scheint so als hätte die Kundschaft auf diesen Tag gewartet, denn der Ansturm ließ sich bereits bei der offiziellen Eröffnung des Fachmarktcenters am Dienstagabend ablesen.

So sprach Kreisdirektor Helmut Etschenberg auch von einem „Big Point für den Südkreis” vor den rund 80 Geladenen, die sich in den Gängen des Elektronik-Marktes Medi-Max eingefunden hatten und am Optimismus der Betreiber teilhaben durften.

Unternehmerischer Geist

Zuvor hatte Investor Klaus Victor seinen Dank an alle Beteiligten ausgesprochen (sein Gruß galt auch den Nachbarn). Er freue sich darüber, dass eine ansprechende bauliche Einheit entstanden sei. Letztlich habe man auch erfolgreiche den Kampf gegen den strengen Winter bestanden. Nun sei die Arbeit getan, und den Betreibern seien „gute Umsätze und zufriedene Kunden” zu wünschen.

Mehrfach lobte Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx den unternehmerischen Pioniergeist des Investors Victor. Imgenbroich als zentraler Versorgungsbereich der Stadt Monschau sei konkret weiterentwickelt worden. „Waren es früher die Tuchmacher, so sind es heute erstklassige Gewerbebetriebe, die mehr als 2500 Arbeitsplätze bieten.”

Die neuen Fachmärkte setzten nun einem weiteren Meilenstein in der Entwicklung Imgenbroichs, wenngleich es „mannigfache Störfeuer” gegeben habe, „die aber die Entwicklung Monschaus nicht aufhalten konnten”. Die Stadtrat aber habe seine Linie beibehalten und seine Entscheidungskompetenz klar definiert, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und die Kaufkraft zu stärken.

Kreisdirektor Helmut Etschenberg rückte die gelungene bauliche Gestaltung des Gebäudekomplexes und die „unverkennbare Handschrift” des Architekten in den Blickpunkt. Aus eigenem Wissen heraus als damaliger Monschauer Stadtdirektor wusste er sehr wohl noch um das zähe politische Ringen um die Aufstellung eines Stadtentwicklungsplanes.

So sei die Entwicklung in Imgenbroich auch Teil seiner eigenen Geschichte. Diese Entwicklung suche „ihresgleichen”, und Imgenbroich als die erste Einkaufsadresse in der Nordeifel werde nun mit dem neuen Fachmarkt gekrönt. Und auch Etschenberg offenbarte sich als potentieller Kunde: „So macht Shoppen Spaß.”

Die wachsende Bedeutung des Standortes Imgenbroich machte der Kreisdirektor auch daran fest, dass 30 Prozent der Kunden aus Ostbelgien stammen, 15 Prozent aus den Nachbarkreisen Düren und Euskirchen und sogar fünf Prozent aus Aachen. Daher sei es richtig, in den Standort Imgenbroich zu investieren, und auch damit den Mittelstand als wirtschaftliche Säule der Gesellschaft zu unterstützen. Der Erfolg des Einzelhandels in der Stadt Monschau, betonte Etschenberg abschließend, sei eng mit dem Namen der Familie Victor verbunden.

Hans-Peter Lorenz, Geschäftsführer der Firma Medi-Max, die in 20 Jahren inzwischen über 100 Standorte in Deutschland aufgebaut hat, betonte, dass seine Kette weiterhin „auf Wachstum gebürstet” werde, um die „zweite Macht am Standort Deutschland” zu bleiben. Wie sich eine solche Geschäftsphilosophie in der Praxis darstellt, konnten die Gäste dann mit Sekt und Schnittchen im Vorbeigehen durch Gänge mit Plasma-Bildschirmen und Playstation wandelnd für sich selbst erkennen.
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