Die Stadt Nideggen will RWE weitere 20 Jahre lang treu bleiben

Von: Anneliese Lauscher
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Nideggen. Dass auf langjährige Partnerschaft Verlass ist, daran glaubt man bei der Stadt Nideggen. So fiel nach ausgiebigen Überlegungen und Diskussionen die Entscheidung, wieder einen Konzessionsvertrag mit RWE Deutschland zu schließen. Und als man zur Unterzeichnung der Verträge schritt, ging das Licht aus.

Es war aber nur die Sparlampe über dem Schreibtisch der Bürgermeisterin, die sich automatisch ausschaltet, wenn eine Zeit lang keine Bewegung festgestellt wird. Jedenfalls rief der kleine Vorfall Erheiterung hervor. „Es war ein langer und mühseliger Weg“, blickte Margit Göckemeyer zurück. In dem öffentlichen Wettbewerb gab es drei ernsthafte Interessenten, von denen einer sich bald zurückzog. Zwei blieben in dem komplizierten Auswahlverfahren. Rat und Verwaltung haben sich intensiv mit der Thematik befasst.

Peter Esser, der hauptsächlich mit der Auswahl des Energieversorgers befasst war, erläuterte: „Man kann es mit einem Pkw vergleichen: Es gibt Qualitätsmerkmale, und es gibt Extras. Es waren schließlich die Kompetenz und Zuverlässigkeit sowie die Wirtschaftlichkeit, die den Ausschlag gaben. Dass RWE sich in der Region nicht wenig engagiert, rundet unsere Entscheidung ab.“

Die Versorgungssicherheit stehe im Fokus, so Bürgermeisterin Göckemeyer: „Wir sind es gewohnt, dass alles funktioniert. Wir sind überzeugt, dass der neue Konzessionsvertrag für unsere Bürger sowie für Gewerbe- und Industriebetriebe langfristig leistungsfähige und zuverlässige Netze sicherstellt.“

„Unsere Kunden waren jahrelang davon überzeugt, dass Strom aus der Steckdose kommt“, gab Rainer Hegmann, Prokurist und Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr zu bedenken. Durch Öffentlichkeitsarbeit werde RWE die Abnehmer besser aufklären. Man habe neue Versorgungsaufgaben übernommen und in den letzten Jahren viel investiert, beispielsweise für den Anschluss von Photovoltaikanlagen. „Es ist unter Umständen mit viel Aufwand verbunden, die Anlage auf einem abgelegenen Bauernhof auch ans Netz anzuschließen. Wir sehen es als spannende Herausforderung, die Netze auszubauen“, führte Rainer Hegmann aus.

Der Vertrag mit dem Stromversorger hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Er gibt RWE das Recht, öffentliche Straßen, Wege und Plätze zur Verlegung von Versorgungsleitungen in Anspruch zu nehmen (Wegerecht) und die Energieversorgung in der Stadt durchzuführen. Im Gegenzug verpflichtet sich der Netzbetreiber, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten und die vertraglich festgelegte Konzessionsabgabe an die Stadt zu zahlen.

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