„Die Seniorenklappe“ von Bernd Stehling auf der Theaterbühne

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Das turbulente Stück „Die Seniorenklappe“ von Bernd Stehling sorgt im November im Pfarrheim in Strauch für Unterhaltung.

Strauch. Ein Theaterstück mit viel Esprit und Turbulenzen von Bernd Stehling mit dem Titel „Die Seniorenklappe“ steht in diesem Jahr auf dem Spielplan der Theatergruppe des St. Josefsverein Strauch.

Manny will es noch einmal wissen und erbeutet auf seine alten Tage 500 Euro bei einem Banküberfall. Doch auf der Flucht macht ihm wieder einmal die zunehmende Arthrose zu schaffen und so taucht er kurzerhand in der Seniorenresidenz „Freudenhaus“ unter. Aber schnell stellt er fest: Dieses Haus ist schlimmer als Arthrose!

Denn hier findet scheinbar alles Platz, was glaubt früher in der Schauspielerei, Kriminalschriftstellerei, bei den Kölner Verkehrsbetrieb oder sonst wo Rang und Namen gehabt zu haben. Und wer nicht glaubt, prominent gewesen zu sein, bereitet sich entweder auf den nahenden Weltuntergang vor, oder versucht ehrenamtlich die richtigen Worte zu finden und das ganze Chaos mit Kuchen zu versorgen. Als Manny schließlich nicht nur als Mann „vereinnahmt“ wird und seine Beute samt aller Habseligkeiten und Pistole ständig die Besitzer wechseln, droht dieses Haus auch für ihn zur Endstation zu werden….

Mit Charme, Falten und Witz

Die Theaterspieler überzeugen mit Charme, Falten und unglaublich viel Witz. Da bleibt wohl kein Auge trocken. Natürlich könnte das Theaterstück nicht ohne die stillen Helfer aufgeführt werden. Besonders da an einem neuen Aufführungsort alles anders ist. Es wurde eine neue Bühne gesponsert, der ganze Bühnenaufbau musste neu gestaltet, neue Vorhänge genäht werden etc..

Zudem konnte aber auch wieder auf die Unterstützung der Maske, Technik und Souffleure gebaut werden. Schön ist aber auch das der Mütterverein aus Strauch, der im nächsten Jahr im Pfarrheim aufspielen wird, den Josef-Verein bei der Bewirtschaftung unterstützt.

Erfreulicherweise fand ein „alter Hase“ wieder zur Bühne und ein „Frischling“ konnte dazu gewonnen werden, so wurde die Lücke, die durch die Verhinderung von altbekannten Schauspieler/innen entstand, geschlossen.

In diesem Jahr wirken mit: Martin Greuel als Manny Kox, Bankräuber; Peter Falter als Bepenbrink, Polzeihauptkommissar; Simon Braun als Harry der Assistent des Hauptkommissars Bepenbrink; René Küpper als Rudi Roserunge, Pfleger; Eugen Strauch als Herr Graatz, Heimleiter; Jürgen Breuer als Herr Hoppmann, ehem. Betriebsinspektor der Verkehrsbetriebe; Simone Werker-Schwartz als Hera Blank, Krimiautorin; Lena Gather als Blanche Duval, Schauspielerin; Katja Semleit als Estelle Dumont, Bewohnerin; Melanie Schiffer als Frau Freudenberg, ehrenamtliche Helferin; Tanja Baltzer als Schwester Raki Satar genannt „Schwester Rabiata“; Ursula Gärtner und Anita Löhrer als Souffleusen; Silke Peeters, Birgit Theissen, Christina Völl für die Maske; Wolfgang Johnen für die Technik.

Die Aufführungen finden an zwei Wochenenden im Pfarrheim in Strauch statt, am Samstag, 8. November, um 20 Uhr; Sonntag, 9. November, um 18 Uhr und Samstag, 15. November, um 20 Uhr sowie Sonntag, 16. November, um 18 Uhr.

Karten im Vorverkauf gibt es bei Katja Semleit Telefon 02473/4748 und bei Ralf Virnich Telefon 02473/5385. Entgegen des früheren Verfahrens, sind die Karten nummeriert und die Sitzplatzverteilung bei Kauf festgelegt.

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