„Die Schwarzen werden langsam nervös”

Von: P. St.
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Steckenborn. Marc Topp, der stellvertretende Vorsitzende SPD Simmerath, Rollesbroicher Ortsvorsteher und Ratsvertreter, setzte beim Parteitag in Steckenborn auf die Psychologie des Kommunalwahlkampfes: „Die Schwarzen werden langsam nervös”, will Topp erkannt haben, dass die Stimmung langsam zugunsten der SPD umkippt.

Noch nie sei die Kontinuität in der SPD Simmerath so groß wie derzeit gewesen. „Wir haben eine super aufgestellte Mannschaft für die Kommunalwahl am 30. August.” Allen voran nannte er Bürgermeisterkandidat Gregor Harzheim, „der überall Präsenz zeigt und mit den Bürgern Kontakt aufnimmt.”

Dem CDU-Bürgermeisterkandidaten Karl-Heinz Hermanns hielt er vor, dass er seine Tätigkeit als Beigeordneter immer mehr mit seiner Kandidatur vermische. „Das möchten die Bürger nicht”, schürte Topp weiter der Wahlkampffeuer.

Das Ziel der SPD Simmerath und der gesamten Opposition müsse sein, „die absolute Mehrheit der CDU zu brechen.” Marc Topp: „Es wird Zeit, dass die Mehrheitspartei nach einem halben Jahrhundert einmal einen anderen fragen muss, ob alles richtig ist.”

Die Basis für den Kommunalwahlkampf ist das Parteiprogramm, das Ratsvertreter Franz-Josef Hammelstein in den Grundzügen erläuterte. Als Schwerpunkte nannte Hammelstein die Konsolidierung des Simmerather Haushaltes (24 Millionen Euro Schulden), die Senkung von Gebühren und Steuern, eine Familienpolitik für alle Bürger und eine Weiterentwicklung der Infrastruktur in allen Orten. Der „CDU-Eintopf” müsse ein Ende haben, forderte Hammelstein. Als Beispiel nannte er das Kraremann-Karree in Simmerath, wo die Bürger zu spät eingebunden worden seien.

Für die SPD werde es auch in Zukunft darum gehen, sich bei Themen einzuschalten, die den Bürger beschäftigen, von der Frage der Verkehrssituation in Lammersdorf bis hin zum Mobilfunkstandort Strauch.

In diesem Zusammenhang erinnerte Marc Topp an einen SPD-Antrag, dass aus den Mitteln des Konjunkturpaketes die Barrierefreiheit in der Gemeinde durch das Absenken von Gehwegen verbessert werden solle.
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