Mützenich - Die Schulkinder gehören jetzt wieder zum Straßenbild

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Die Schulkinder gehören jetzt wieder zum Straßenbild

Von: ale
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Sie nehmen ihre Verantwortung gegenüber Kindern im Straßenverkehr ernst und mahnen zum Schulbeginn alle Verkehrsteilnehmer zu noch mehr Vorsicht und Rücksicht: die Polizei, die Feuerwehr, die Verkehrswacht und Vertreter aus Politik und Schule. Foto: Anneliese Lauscher

Mützenich. Blaue Kappen werden die Erstklässler der katholischen Grundschule Mützenich tragen, die bekamen sie am Freitag von der Verkehrswacht Monschau geschenkt.

Mit dem weithin sichtbaren Banner „Brems Dich – Schule hat begonnen“, dass die Freiwillige Feuerwehr aufstellte, sollen die motorisierten Verkehrsteilnehmer daran erinnert werden, dass mit Beginn des Schuljahres wieder zahlreiche Kinder unterwegs sind.

Es gab einen richtig „großen Bahnhof“ für die Aktion der Feuerwehr und der Verkehrswacht Monschau. Auch Vertreter der Polizei und der Schulen waren zum Termin nach Mützenich gekommen sowie Burkhard Nipper, der geschäftsführende Direktor der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen e.V..

Otto Stollenwerk, der Vorsitzende der Verkehrswacht Monschau, begrüßte die interessierten Besucher, besonders Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter, den stellvertretenden Städteregionsrat Hans-Josef Hilsenbeck, die Schulamtsdirektorin der Städteregion Aachen, Renate Katz und die Mützenicher Schulleiterin Gertrud Faymonville. Mit eindringlicher Stimme trug Otto Stollenwerk sein Anliegen vor; er ist weithin bekannt für sein Engagement in der Verkehrswacht und für sein Eintreten zum Wohle der Kinder. Er zählte auf, dass die Verkehrswacht mit mehreren Aktionen die Verkehrserziehung der Kinder begleite: mit den aufgespannten Bändern „Schule hat begonnen“, mit den Gelben Kragen und mit der mobilen Jugendverkehrsschule.

Dabei werde sie dankenswerterweise von den Bauhöfen der Kommunen und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren unterstützt. „Mit dem Verteilen der blauen Mützen allein ist es nicht getan“, mahnte der Vorsitzende und fügte noch ein paar Appelle hinzu: „Je häufiger Sie mit Ihrem Kind den Schulweg üben, desto sicherer wird es. Treiben Sie Ihr Kind nicht zur Eile. Gerade gehetzte Kinder sind im Straßenverkehr erheblich gefährdet, insbesondere an den Schulbussen.“

Dem fügte Burkhard Nipper, der geschäftsführende Direktor der Landesverkehrswacht NRW, noch Zahlen hinzu: „Es gab im letzten Jahr landesweit 6400 Kinderunfälle, davon 1098 auf dem Schulweg.“ Er bat die Eltern, als Fußgänger echte Vorbilder im Straßenverkehr zu sein und sich als Fahrer umsichtig und rücksichtsvoll zu verhalten. Zusätzlich verteilte er ein Merkblatt mit Elterninformationen zum Schulanfang.

Margareta Ritter dankte der Verkehrswacht: „Es hat Tradition, dass Sie die Menschen für die neuen Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und dass Sie immer wieder mit Aktionen die Kinder verantwortungsvoll begleiten. Alle sind aufgefordert, mit dazu beizutragen, dass die Wege sicher werden.“

Hans-Josef Hilsenbeck zeigte sich überrascht, so viele Erstklässler zu sehen, und lobte die Verkehrswacht: „Sie leisten eine hervorragende Arbeit.“

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