Die Ratsmitglieder finden das neue Dienstsiegel zum Lachen

Von: heg
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Roetgen. Für Gelächter sorgte im Roetgener Rat die Vorstellung des neuen Dienstsiegels der Gemeinde. Die Änderung war notwendig geworden, weil der Zusatz „Kreis Aachen” ausgedient hat.

Dass der Drache als Wappentier der Gemeinde unverändert im Mittelpunkt bleibt, war unstrittig, auf wenig Gegenliebe stieß bei Gerd Pagnia (Grüne) aber die optische Wirkung der Inschrift „Gemeinde Roetgen” allein im unteren Randbereich des Siegels.

Das solle optisch die tragende Funktion der Gemeinde ausdrücken, erläuterte Bürgermeister Manfred Eis. Bei der Abstimmung - ohne Fraktionszwang, wie mit Heiterkeit angemerkt wurde - teilte jedoch die große Mehrheit der Ratsmitglieder das künstlerische Empfinden von Gerd Pagnia, im Hauptberuf freischaffender Maler, und sprach sich für eine Verteilung des Schriftzugs - oben Gemeinde unten Roetgen - aus.

Zeit sparen

Einig war sich der Rat, dass die anstehenden Straßen-Instandsetzungsmaßnahmen, die der Bauausschuss nach abgeschlossener Schadensaufnahme Ende September beschließen kann, dann ohne weitere Ausschreibung über den bestehenden „Hausmeistervertrag” abgewickelt werden sollen. Das spare Zeit, so dass mit den Arbeiten zügig noch vor dem Winter begonnen werden kann.

25 Bewerbungen

Die Gemeinde Roetgen will eine Ersatzkraft für das Ordnungsamt einstellen, um den Ausfall eines langfristig erkrankten Stelleninhabers zu kompensieren. Aus anderen Bereichen könne kein Personal abgezogen werden, da auch dort nur durch freiwillige Mehrarbeit der Mitarbeiter die Aufgaben erfüllt werden könnten.

Auf eine entsprechende Stellenausschreibung in der Samstagsausgabe der Tageszeitung seien etwa 25 Bewerbungen eingegangen, darunter auch mehrere aus Roetgen, teilte Hauptamtsleiter Ernst Berzborn mit. Die Bewerbungen werden vom Studieninstitut für kommunale Verwaltung Aachen geprüft, ein Ergebnis liege noch nicht vor.

Ebenso wie die Einrichtung dieser Stelle wurden auch zwei Ausbildungsstellen zum 1. August 2010 vom Rat bewilligt. Des Weiteren hatte der Rat auf seiner letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode einige zuvor von den Fachausschüssen empfohlene Beschlüsse zu fassen.

Dazu gehörte die vom Bauausschuss vorberatene Widmung der Straßen im Neubaugebiet Hackjansbend für den öffentlichen Verkehr ebenso wie die Bestätigung der Beschlüsse des Betriebsausschusses über eine letztmalige Rückführung von Eigenkapital des Abwasserwerks an die Gemeinde in Höhe von 241413 Euro und die Genehmigung des neu erstellten Abwasserbeseitigungskonzepts der Gemeinde für die Jahre 2008-2009, das in digitaler Form der Bezirksregierung vorgelegt werden muss.

Verblüffende Mitteilung

Eine verblüffende Mitteilung machte Kämmerer Heinz Mertens den Ratsmitgliedern. Im Frühjahr hatte die Gemeinde zahlreichen Bürgern zu viel gezahlte Kanalgebühren in einer Gesamthöhe von 89.000 Euro erstattet. Von den verschickten Schecks seien bisher 170 mit einem Gegenwert von 6300 Euro nicht eingelöst worden.

Auf Wunsch können Anlieger TV-Aufnahmen ihrer Kanal-Hausanschlüsse einsehen, teilte die Verwaltung auf Anfrage mit.
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