Monschau - Die „Poesie der Abstraktion” in Monschau

Die „Poesie der Abstraktion” in Monschau

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
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Ein Maler mit hintergründiger, künstlerischer Ausdruckskraft: Marcel Patrice Soyer.

Monschau. New York, Paris, Athen, London - und jetzt Monschau: Der in Frankreich geborene Kunstmaler Marcel Patrice Soyer ist ein weit gereister Mann, aber nach Monschau kommt er ganz besonders gerne, um im altehrwürdigen Kreuzgang des Auklosters seine Arbeiten zu präsentieren.

Soyer weiß wovon er redet, denn bereits vor sechs Jahren, aus Anlass des 650. Stadtjubiläums in Monschau war er mit der Ausstellung „Poesie de l´abstraction” an diesem wunderbaren Ausstellungsort vertreten.

Auch die nun bevorstehende Ausstellung trägt wieder den gleichen Titel. Der Künstler kann aus einem reichen Fundus seiner Arbeiten schöpfen und zeigt in der Altstadt eine Retrospektive seines Schaffens. „Die Poesie der Abstraktion” bedeutet für Marcel Patrice Soyer „willkürliche Blickwinkel und Abstrahierungen der Natur zu poetischen Ansichten” zu fügen.

Die Ausstellung wird am Samstag, 28. November, um 15 Uhr im Kreuzgang des Auklosters eröffnet. Sie steht unter der Schirmherrschaft der Monschauer Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Zur Vernissage wird Hermann Mertens von der Stadt Monschau die Gäste begrüßen; Dr. Hajo Peters, der Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereins Haus Troistorff, wird eine Einführung in das Werk des Künstlers geben.

Die Ausstellung ist bis zum 21. Dezember an den vier Monschauer Weihnachtsmarktwochenende geöffnet, und zwar freitags, samstags und sonntags jeweils von 11 bis 19 Uhr.

Marcel Patrice Soyer ist ein rastloser Kunstschaffender. Von Geburt an lebte er permanent in verschiedenen Ländern. Er lernte die jeweiligen Kulturen, Gewohnheiten und Lebensphilosophien kennen. Er pendelt stets zwischen Europa, den USA und dem Orient. Seine absolute kosmopolitische Einstellung in jeder Hinsicht macht ihn zum Weltbürger.

Diese einzigartige Situation gab ihm u.a. Vielfältigkeit, Generosität, Ausdauer, Entdeckungslust und eine starke Energie. Diese Multikultur gibt ihm auch die absolute Freiheit, die Welt der Kunst vielfältig auszudrücken. Er nennt seine Arbeiten „Lesebilder” und sieht sie als ein in sich geschlossener Organismus.

Durch seine große Zuneigung zur Natur findet er die realistische Poesie, die seine Gefühle, die Freude und Sinn des Lebens in seinen Bildern vielfältig ausdrücken.

Auf das Jahr 1956 geht die erste Ausstellung von Marcel Patrice Soyer zurück; es sollte bis zum heutigen Tag 56 internationale Ausstellungen folgen. 1957 verlegte er seinen Wohnsitz nach Deutschland; heute lebt er in Jülich, teilweise aber auch bei seiner Familie in New York. Das Studium führte ihn unter anderem nach Aachen; 1964 schloss er sich der Künstlergruppe „Groupe courage” in Paris an.

Im Dezember 2009 in Monschau darf man sich nun auf einen vielseitigen Künstler freuen, der die Poesie der abstrakten Welt gemeinsam mit den Betrachtern entdecken möchte.
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