Die Nordeifelteams in der Dürener A-Liga wollen wieder punkten

Von: kk
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Nordeifel. Im Tabellenkeller der Kreisliga A Düren konnte der TuS Schmidt am vergangenen Spieltag durch den 3:0-Erfolg beim mitbedrohten Konkurrenten SC Ederen drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einsammeln.

„Das Ergebnis ist erfreulich, das Spiel war weniger erfreulich“, sagte TuS Trainer Georg Bauer, der ein ganz schwaches Kellerduell erlebte. Als Entschuldigung ließ er die personelle Situation gelten, denn der Coach und Obmann Philip Thoma nahmen beide auf der Auswechselbank Platz.

Mit dem Hambacher SV stellt sich am Sonntag eine Mannschaft an der Eichheckstraße vor, der es auch nur unwesentlich besser geht als den Schmidtern. Erst nach den Erfolgen gegen die Kellerkinder Ederen und Barmen konnten die Hambacher sich aus dem Keller ins Mittelfeld der Tabelle absetzen.

31Dahin wollen vor der Winterpause auch noch die Schmidter, deshalb fordert ihr Coach: „Zwei Siege aus den Sechspunktespielen gegen Hambach und nächste Woche gegen Barmen würden uns schon gut tun.“

Nach einem nicht so berauschendem Start wird in den letzten Wochen beim Aufsteiger SG Vossenack/Hürtgen um die Wette gestrahlt. Nach einer Niederlage, vier Siegen und am vergangenen Spieltag einem 3:3 beim Tabellendritten Türkischer SV Düren kletterten die Rureifeler aus dem Tabellenkeller auf Tabellenplatz sechs.

Mit imponierender Moral

Beim Türkischen SV Düren lag die SG nach einem unrühmlichen Auftakt nach einer halben Stunde 0:2 zurück. Mit einer imponierenden Moral kämpfte die Mannschaft sich aber wieder ins Spiel zurück, verkraftete in Halbzeit zwei noch den 1:3-Rückstand, erzielte den Anschluss und machte in der Schlussminute sogar noch den Ausgleich klar.

„Die Mannschaft hat nie aufgesteckt und ist für ihre großartige kämpferische Leistung belohnt worden“, sagte SG Trainer Nils Degenhardt, der aufgrund der schlechten Personallage 90 Minuten lang die kurzen Hosen trug und vom Auftritt seines Teams begeistert war.

Am Sonntag stellt sich in Vossenack der Tabellenletzte, Salingia Barmen, vor. „Das ist das erste Spiel in dieser Saison, in das wir als Favorit gehen“, sagt Nils Degenhardt. Er will seine Jungs mental auf eine veränderte Situation einstellen. Er ist davon überzeugt, dass die Mannschaft auch damit umgehen kann. „Wir wollen gewinnen und den Abstand nach unten ausbauen.“

Der TV Konzen hat spielfrei

In der Aachener Kreisliga A verlief der vergangene Spieltag für den TV Konzen beinah schon optimal. Einige Mitkonkurrenten im oberen Tabellendrittel ließen Punkte liegen, während die Konzener erwartungsgemäß bei Schlusslicht Eintracht Kornelimünster dreifach punkteten und sich auf den dritten Tabellenplatz vorarbeiteten.

Trotz des 3:1-Sieges im Münsterländchen war Konzens Trainer Frank Thielen nur bedingt zufrieden, denn nach einem eindeutigen Chancenplus für die Schwarz-Gelben war ein höherer Sieg durchaus möglich. „Es war schon fahrlässig, wie wir in der zweiten Halbzeit mit unseren Torchancen umgegangen sind“, sagte er.

Am Sonntag können die Konzener ihren spielfreien Tag genießen und in Ruhe verfolgen, was sich im Topspiel SC Berger Preuß gegen Columbia Donnerberg tut.

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