Nordeifel - Die Nordeifeler B-Ligisten gehen diesmal leer aus

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Die Nordeifeler B-Ligisten gehen diesmal leer aus

Von: kk
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Nordeifel. Da die drei Nordeifelteams, die in der Aachener Kreisliga B2 beheimatet sind, am elften Spieltag gegen Mannschaften ran mussten, die in der Tabelle schlechter platziert waren, hatte man in Roetgen, Mützenich und Kalterherberg insgeheim drei Punkte auf dem Zettel.

Daraus wurde aber leider nichts, den anstatt der angestrebten neun Punkte gab es für die drei Eifeler nur eine Nullrunde.

Am schlimmsten erwischte es wiedermal den SV Kalterherberg, dessen Spieler Alex Ungermann sich bei der 0:3-Niederlage beim VfL Vichttal II eine schwere Schulterverletzung zuzog und mit dem Rettungswagen ins Stolberger Krankenhaus eingeliefert werden musste. „Das ist schon eine extrem schwere aber total unglückliche Verletzung“, betonte SVK-Obmann, Jürgen Peters, dass die Verletzung nicht auf ein Foulspiel zurückzuführen war. Nach der zuletzt guten Serie waren die Kalterherberger zu optimistisch in die Begegnung gegangen und wurden dafür bestraft. Beim Seitenwechsel lagen sie 0:2 zurück. Als sie dann im zweiten Abschnitt besser ins Spiel fanden, verletzte sich Alex Ungermann. „Danach war das Spiel gelaufen“, gab Jürgen Peters zu, dass beide Mannschaften von der schlimmen Verletzung geschockt waren.

Elfmeter nicht gegeben

Nach der unerwarteten 0:1-Niederlage gegen die Zweite des SV Eilendorf wartet man bei FC Roetgen II nun schon seit vier Spieltagen auf ein Erfolgserlebnis. Allerdings gab FC Trainer, Erich Bonkowski, zu: „Der Sieg für die Eilendorfer ist verdient, das war bisher fußballerisch die beste Mannschaft gegen die wir gespielt haben.“ In einer kampfbetonten Begegnung machte die Reserve des Mittelrheinligisten erst in der 86. Minute den nicht unverdienten Sieg klar.

Nach der 1:2-Niederlage beim Tabellenvorletzten haderte TuS Mützenichs Trainer, Stefan Carl, mit einigen Schiedsrichterentscheidungen. In der 65. Minute zeigte der Referee nach einem fragwürdigen Handspiel der Mützenicher auf den ominösen Punkt. Als einem Eilendorfer Spieler in der Schlussphase ein ähnliches Handspiel unterlief, übersah der Schiedsrichter das großzügig und verärgerte damit TuS Trainer Stefan Carl. „Normalerweise sage ich nichts über den Schiedsrichter, aber wenn er beim ersten Handspiel Elfmeter gibt, dann muss er auch einen Elfmeter für uns geben.“

Dabei begann die Begegnung wunschgemäß für die Grün-Weißen. Michi Claßen hatte sie in Führung gebracht, der gleiche Spieler traf wenig später nur das Metall. Mit dem Pausenpfiff kamen die Gastgeber zum Ausgleich und gingen nach einer Stunde durch das Elfmetergeschenk in Führung. Die Mützenicher trafen leider noch mal Metall und bekamen keinen Strafstoß. „Wir hatten mehr vom Spiel und hätten gewinnen müssen“, meinte Stefan Carl, der in Eilendorf auf seinen Spielmacher Marcel Schillings verzichten musste.

Einsatzbereitschaft stimmt

In der Dürener Kreisliga B3 kratzte die abstiegsbedrohte Zweite des TuS Schmidt an einer Sensation im Derby bei Tabellenführer Germania Burgwart II vorbei. „Schade, hier war ein Punkt möglich, denn wir haben das Spiel lange Zeit offen gehalten, leider hat uns nachher der letzte Tick gefehlt“, stimmte für TuS Trainer, Andy Lennartz, die Einsatzbereitschaft seines Teams, aber leider das Ergebnis nicht. Aaron Jansen hatte den Außenseiter Mitte der ersten Halbzeit mit einem Gewaltschuss aus 40 Meter in Führung gebracht. Die Reserve des Landesligisten kam aber noch vor der Pause zum Ausgleich und zur erstmaligen Führung.

Nach dem 2:2, das Tom Koops erzielte, schien eine Überraschung möglich, jedoch sorgte der Favorit in der 70. Minute mit dem Treffer zum 3:2 für die endgültige Entscheidung.

Dass man so viel Aufwand betreiben musste, um bei der abstiegsbedrohten SG Nordeifel dreifach zu punkten hatte man bei der SG Vossenack-Hürtgen nicht erwartet. „Das war ein Arbeitssieg mit viel Kampfbereitschaft“, erklärte SG Trainer, Nils Degenhardt, nach dem sechsten Sieg in Folge. Niklas Krumpen und Marvin Wirtz hatten auf der ungeliebten Asche mit ihren Toren schon frühzeitig die Signale auf Sieg gesetzt, jedoch kamen die Gastgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit durch einen zweifelhaften Foulelfmeter zum Anschluss und stifteten damit etwas Verwirrung in den Reihen der Vossenacker. Die kamen in der turbulenten Endphase durch ein Eigentor zum 3:1. Dann sahen noch zwei Spieler der Gastgeber Rot, jedoch verhalfen die Gäste durch ein Eigentor den Einheimischen noch zum 3:2-Endstand.

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