Die Niederlagenserie der Handballerinnen setzt sich fort

Von: Kurt Kaiser
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Laura Cosler (rechts) und Isabell Carl sind für die Außenbahnen beim TV Roetgen in der Offensive und Defensive verantwortlich. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Die Handballdamen des TV Roetgen konnten ihren Negativtrend nicht stoppen und kassierten am vorletzten Spieltag in der Handball-Oberliga eine 21:27-Niederlage bei der HSG Siebengebirge, die mit dem Sieg den Klassenerhalt endgültig klar machte.

„In der ersten Halbzeit haben wir noch gut mitgehalten, in der zweiten Halbzeit haben wir aber dann mit unserer dünnen Personaldecke Probleme bekommen“, so Roetgens Trainer Bernd Marquardt, der zudem bemängelte, dass man auch im Siebengebirge noch die Stammkräfte Anna und Isabell Leblanc sowie Krissi Plum ersetzen musste.

Die Gastgeberinnen fanden zur für die Roetgenerinnen ungewohnten Kaffeezeit am Sonntagnachmittag besser in die Begegnung und bauten eine 3:0-Führung auf 5:1 aus. Nach dem klaren Rückstand berappelten die Roetgenerinnen sich und verkürzten bis zur zwölften Minute auf 6:4. Bis zur 20. Minute lief es dann wieder besser bei der HSG, die auf 11:6 davonzog. In der Endphase der ersten Hälfte trafen die rot-gelben Damen wieder besser und verkürzten bis zum Seitenwechsel auf 10:12.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte den Einheimischen, die erfolgreicher den Torabschluss suchten als die Rot-Gelben und ihren Vorsprung bis zur 42. Minute auf 18:13 ausbauten. Zehn Minuten später war die Begegnung entschieden, denn da führten die Blau-Grünen 26:17. In den letzten Minuten konnten die Eifeldamen dann noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. „Die Mädels haben bis zum Schluss gekämpft und sich nie aufgegeben“, lobte Bernd Marquardt.

Samstag Spiel gegen Dünnwald

Mit der Begegnung gegen den Dünnwalder TV endet am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr in der Halle an der Rosentalstraße) eine Saison, die für viele Anhänger der Roetgener Handballdamen enttäuschend verlief, denn die meisten hatten einen Tabellenplatz unter den Top fünf erwartet, der zum Aufstieg in die neue NRW-Liga berechtigt hätte.

„Wir wissen, dass wir eine ganz schwache Rückrunde gespielt haben“, gab Bernd Marquardt zu, dass auch er mehr erwartet hatte, aber aufgrund der personellen Situation nicht mehr möglich war. „Im bekannt schwereren zweiten Jahr haben wir frühzeitig den Klassenerhalt klar gemacht. Mehr war in dieser Saison, in einer sehr guten Liga, in der sich fast alle Mannschaften personell verstärkt haben, nicht möglich.“

Folgende Spielerinnen erzielten gegen die HSG die Tore für den TV Roetgen: Anne Fischer (6), Lisa Cosler (5), Laura Cosler (4), Inga Schüler (3), Laura Gilliam (2), Isabell Carl (1).

Mit dem Dünnwalder TV stellt sich am Samstag in Roetgen eine Mannschaft vor, die als aktueller Tabellenzweiter den Aufstieg in die Nordrhein-Liga schon klar gemacht hat. Die Gruppe von der rechten Rheinseite der Domstadt ist die bisher einzige Mannschaft, die Ligaprimus TSV Bonn besiegen konnte, allerdings leisteten die Kölnerinnen sich zuletzt auch unerwartete Niederlagen. Beim TV Strombach kassierten sie eine 19:31-Panne, und am vergangenen Spieltag leisteten sie sich in eigener Halle gegen Fortuna Köln eine 19:25-Pleite.

Dennoch nimmt Bernd Marquardt vor dem vorletzten Saisonauftritt gerne die Außenseiterrolle an: „Das wird ein ganz schweres Spiel, aber wir wollen hoch erhobenen Hauptes die Saison beenden.“ Nach dem Meisterschaftsabschluss wartet auf die Roetgenerinnen noch das Kreispokalendspiel gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten Schwarz-Rot Aachen, das am 14. Mai (Anwurf 15 Uhr) in der Arena in Düren ausgetragen wird.

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