Monschau - Die Millionen Nummer drei und vier fürs neue Vennbad

Die Millionen Nummer drei und vier fürs neue Vennbad

Von: hes
Letzte Aktualisierung:
vennbadbild
Wenn das neue Vennbad fertig ist, wird es auch an der Hauptschule Monschau wieder Schwimmunterricht geben. Und so freuten sich auch deren kommissarischer Leiter Franz-Josef Prümmer (re.) und Lehrerin Margitta Isaac (2. v. li.) über den Zuwendungsbescheid, den Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar (li.) für Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter mitgebracht hatte. Foto: Heiner Schepp

Monschau. Das neue Vennbad wird greifbar: Mit der Übergabe des offiziellen Bewilligungsbescheides über zwei Millionen Euro zum Bau der neuen Schwimmhalle an alter Stätte gab Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar gleichsam den Startschuss in die konkrete Planungsphase für die neue Sportstätte.

Den Besuch der Gemeinschaftshauptschule auf der Haag nahm der RP auch zum Anlass, „der Schulstadt Monschau diese Finanzhilfe zukommen zu lassen”, sei doch das Schwimmen ein ganz wesentlicher Bestandteil des Sportunterrichts.

Während das Schwimmen an den meisten Monschauer Schulen derzeit ganz vom Stundenplan gestrichen ist, wird das neue Vennbad ab dem Schuljahr 2011/12 hierfür beste Voraussetzungen bieten. „Gerade vor diesem Hintergrund hat sich die Bezirksregierung zu diesem Zuschuss entschlossen, den sie manch anderer Kommune verwehren musste”, verwies Hans-Peter Lindlar auf Monschaus Sonderstellung.

Voraussetzung für die Hilfe aus Köln war aber auf der anderern Seite auch der Schwerpunkt des neuen Bades auf Schul- und Vereinssport - für ein „Spaßbad” hätte es die Millionen vom Land nicht gegeben. „Das soll aber nicht heißen, dass das neue Schwimmbad keinen Spaßfaktor hat, denn Schwimmen an sich macht ja schon Spaß”, betont Bürgermeisterin Magga Ritter.

Außerdem sei auch im neuen Vennbad ein Dampfbad und ein Kleinkinderbereich vorgesehen, so Ritter. Was sonst noch machbar sei, müsse die Ausschreibung bringen; definitiv nicht geben werde es im neuen Schwimmbad aber - schon aus energetischen Gründen - eine ausgelagerte Rutschbahn.

Nach der Übergabe des Zuschussbescheides machte man sich im Monschauer Rathaus schon am Morgen an die Arbeit, um die Architektenleistungen auszuschreiben. Die Ausschreibung muss aufgrund der Größe des Vorhabens europaweit erfolgen. Mit dem Baubeginn sei „realistisch Mitte nächsten Jahres” zu rechnen, meinte die Bürgermeisterin auf Anfrage unserer Zeitung.

Wie berichtet, wird der Neubau des Schwimmbades an der gleichen Stelle - an der Umgehungsstraße, der Städtischen Realschule vorgelagert - rund sechs Millionen Euro kosten, die aus drei gleichgroßen „Töpfen” beigesteuert werden: Zwei Millionen vom Land, zwei Millionen aus der Auflösung des Schwimmhallen-zweckverbandes mit dem Kreis Aachen und zwei Millionen aus dem Haushalt der Stadt Monschau. Wie letztere dies bewältigt, darüber müssen die anstehenden Haushaltsberatungen Klarheit bringen.

Die neue Halle wird barrierefrei und somit gerade für ältere und gehbehinderte Besucher besser erreichbar sein als das bisherige Bad. Ein weiterer Anspruch der neuen Halle ist eine Energietechnik nach modernen Standards; die Wärmeversorgung wird im engen Anschluss an die benachbarte Schule erfolgen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert