Die meisten Entscheidungen zu Auf- und Abstieg sind bereits gefallen

Von: Kurt Kaiser
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Nordeifel. Ein Spieltag vor Saisonende sind auf der Ebene des Fußballverbandes Mittelrhein nur noch wenige Auf- und Abstiegsfragen offen.

Jedoch steht schon eine gute Nachricht fest, denn da die Regionalligisten des Fußball-Verbandes Mittelrhein, Viktoria Köln, Bonner SC und die U21 des FC Köln, den Klassenerhalt gesichert haben und definitiv eine Mannschaft aus der Mittelrheinliga den Aufstieg in die Regionalliga wahrnimmt, steigen nur drei Mannschaften aus der Mittelrheinliga in die beiden Landesligen ab.

Dementsprechend müssen am Ende dieser Spielzeit auch nur sieben statt acht Landesligisten aus den beiden Staffeln den Gang in die Bezirksliga antreten. Über die Quotientenregelung wird am Ende der Saison entschieden, welcher Tabellendreizehnte in die Bezirksliga muss.

Seit dem vergangenen Spieltag ist klar, dass Germania Eicherscheid durch die 1:5-Niederlage in Glesch-Paffendorf nicht mehr Tabellendreizehnter werden kann. Den Platz hat Germania Teveren sicher und wird wahrscheinlich mit dem wesentlich besseren Quotienten als der Tabellendreizehnte der Landesliga Staffel 1, TuS Marialinden, Landesligist bleiben.

Aus den vier Bezirksliga-Staffeln steigen der Tabellenerste und -zweite in die Landesliga auf. Nach einem Jahr Abstinenz kehrt der SV Rott wieder in die Landesliga zurück.

Die drei Tabellenletzten der vier Staffeln steigen in die Kreisligen ab. Da in der Bezirksliga Staffel 4 nur 15 Mannschaften an den Start gegangen sind, steigen aus dieser Staffel mit Hertha Walheim II und Sportfreunde Uevekoven nur zwei Mannschaften ab. Mit nur einem Absteiger in den Fußballkreis Aachen sind in der A-Liga die Plätze 15 und 16 Abstiegsplätze. Neben den neun Kreismeistern steigen in dieser Saison über die Quotientenregelung noch fünf Tabellenzweite aus der Kreisliga A in die Bezirksliga auf.

Mit dem A-Liga-Meister FSV Columbia Donnerberg und dem Tabellenzweiten Eintracht Verlautenheide steigen zwei Mannschaften aus der Aachener A-Liga in die Bezirksliga auf. Einziger Nordeifeler A-Ligist ist der TV Konzen, der sich sorglos im Niemandsland der Tabelle rumtreibt und die Saison gerne auf dem sechsten Tabellenplatz beenden würde.

Aus den beiden B-Liga-Staffeln steigen die beiden Meister (SV St. Jöris und SV Kohlscheid) auf. Ein dritter Aufsteiger wird in einem Relegationsspiel der beiden Tabellenzweiten ermittelt. In der B2 steht Borussia Brand als Tabellenzweiter fest. In der B1 streiten VfR Würselen und FV Vaalserquartier bis zum letzten Spieltag um den begehrten Platz. Absteigen in die Kreisliga C müssen sechs Mannschaften, also die drei letzten jeder Staffel, leider ist aus der Nordeifel der SV Kalterherberg dabei.

In der Dürener A-Liga spielen in dieser Saison 17 Mannschaften. Der Tabellenzweite hat keine Chance, über die Quotientenregelung aufzusteigen, deshalb müssen vier Vereine absteigen. Die beiden Nordeifelteams SG Vossenack/Hürtgen und TuS Schmidt müssen in der A-Liga noch zwei Spieltage absolvieren, haben aber beide das rettende Ufer noch nicht erreicht.

Aus der Dürener Kreisliga B3 steigen je Staffel zwei Mannschaften ab, hier ist die SG Vossenack/Hürtgen noch gefährdet, hat sich aber am vergangenen Spieltag durch den 1:0-Erfolg gegen Stockheim eine gute Ausgangsposition verschafft.

Durch die Entscheidungen in der Bezirks- und der A-Liga steigen neben den vier C-Ligameistern über eine Relegationsrunde noch drei Tabellenzweite auf. In der ersten Runde spielen der Tabellenzweite der C1 gegen den Zweiten der C2 und der Zweite der C3 gegen den Tabellenzweiten der C4.

Die beiden Gewinner dieser Spiele steigen auf, während die beiden Verlierer in einem weiteren Relegationsspiel einen dritten Aufsteiger ermitteln. Hoffnung auf die Relegation hat aus der Nordeifel noch die Zweite von Germania Eicherscheid. Erst am letzten Spieltag wird sich entscheiden, ob die Eicherscheider oder die Zweite von Inde Hahn in die Saisonverlängerung darf.

Die Konstellation, ein Absteiger aus der Bezirksliga aber zwei Aufsteiger aus der A-Liga, hat auch Auswirkungen auf den Abstieg. Die vier Tabellenletzten müssen direkt in die D-Ligen zurück. Von den vier Tabellenfünfzehnten kann noch eine Mannschaft über eine zusätzliche Relegationsrunde den Klassenerhalt schaffen.

In der Kreisliga C4, in der die Nordeifelteams beheimatet sind, hat die Dritte des FV Haaren sich schon vorzeitig abgemeldet, während Eintracht Kornelimünster II in die Relegation muss. Aus den fünf D-Ligen steigen die Gruppensieger direkt auf. Die fünf Zweitplatzierten ermitteln über eine Relegationsrunde noch drei zusätzliche Aufsteiger. Gute Aussichten über diese Runde in die C-Liga aufzusteigen hat in der Kreisliga D5 die Zweite des TuS Lammersdorf, die nach dem vorletzten Spieltag Tabellenplatz zwei behauptete.

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