Lammersdorf - Die Mäusetunnel auf der B 258 bleiben Dauerbrenner

Die Mäusetunnel auf der B 258 bleiben Dauerbrenner

Von: ho
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Auf der Mitgliederversammlung
Auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Simmerath stand die regionale Verkehrssituation im Mittelpunkt. Vorsitzender Siegfried Peeters (rechts) nutzte jedoch auch Gelegenheit, verdiente Mitglieder für ihre 10- und 25jährige Parteizugehörigkeit zu ehren. Foto: Hoffmann

Lammersdorf. Um Themen der aktuellen Simmerather Kommunalpolitik ging es bei der Mitgliederversammlung der Simmerather Genossen.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins der Gemeinde Simmerath, Siegfried Peeters, zeigte sich nicht nur mit der regen Teilnahme auf der Mitgliederversammlung seiner Partei, die im „Lammersdorfer Hof” stattfand, zufrieden.

Auch die im Januar erfolgte Fusion der Ortsvereine aus Eicherscheid, Rurberg, Strauch-Simmerath und Lammersdorf-Paustenbach bezeichnete er als richtigen Schritt und wurde von ihm als voll funktionsfähig bezeichnet.

25 Genossen war der Einladung zur Mitgliederversammlung gefolgt und erfuhren in einem Sachstandsbericht von ihrem Vorsitzenden auch, dass bisher fünf Vorstandssitzungen an wechselnden Orten im Gemeindeverband stattgefunden haben.

Peeters wies in seinem Tätigkeitsbericht auf den mehrmals erscheinenden Bürgerbrief, die Verabschiedung verschiedener Budgets, den ins Leben gerufenen Südkreis-Gesprächskreis und die Förderung verschiedener Kindergärten hin.

Natürlich kam auch die viel diskutierte Umgehungsstraße in Kesternich zur Sprache. Die jüngsten Vorschläge der Grünen-Abgeordneten Bettina Herlitzius (MdB) zu einer innerörtlichen Lösung stießen bei Siegfried Peeters auf Unverständnis und wurden scharf kritisiert.

Hierzu wurde von der Mitgliederversammlung eine Resolution verabschiedet , die den Landesbetrieb Straßen NRW auffordert, umgehend die Planung für eine Ortsumgehung in Kesternich vorzulegen und die Ergebnisse der aktuellen Langzeit-Verkehrszählung öffentlich zu machen. Nur auf dieser Grundlage sei es möglich, den beiden Interessengemeinschaften eine Basis für eine Diskussion zu geben.

Zur dortigen Verkehrssituation fügte Marc Topp an: ”Was sich dort entwickelt hat, ist nicht mehr erträglich.”

Landtagskandidat Stefan Kämmerling ging gleichfalls auf die regionale Verkehrssituation in Kesternich ein und wies in diesem Zusammenhang auf die Verminderung der Bundesmittel hin, die verschiedene Projekt im Bedarf nach hinten rücken lassen.

Der Fraktionsvorsitzende Gregor Harzheim fasste nochmals die jüngste Entwicklung zum geplanten Ausbau bzw. dessen Reduzierung der B 258 (Monschauer Straße Richtung Aachen) zusammen. Unverständnis wurde von ihm auch zu den noch immer nicht verschwundenen „Mäusetunneln” auf der Himmelsleiter geäußert.

Zum Themenkomplex B 258 konnte Marc Topp sich dann auch nicht mehr zurück halten und merkte an, dass MdL Axel Wirtz (CDU), der sich dafür in der Vergangenheit sehr stark gemacht habe, nun scheinbar in der Versenkung verschwunden sei.

Gregor Harzheim kam zum Schluss noch auf das angespannte Verhältnis zwischen den Kommunen Simmerath und Monschau zu sprechen, was durch unterschiedliche Auffassungen zu Schwimmhallen, Schulen und Gewerbebetriebe gekennzeichnet sei und meinte hierzu: „Wir müssen wieder zu einer Politik kommen, die mit einander spricht.”

Der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Aachen Martin Peters lobte schließlich die geplante Schulkooperation zwischen Simmerath und Hürtgenwald, da dort auch Kreisgrenzen überschritten würden.

Verdiente Mitglieder geehrt

Im Anschluss an die einzelnen Vorträge wurde Gabi Offermann aus Kesternich als Beisitzerin und Werner Helgers aus Konzen als Revisor einstimmig nachgewählt.

Der Vorsitzende Siegfried Peeters konnte auf der Versammlung auch langjährige Mitglieder ehren. Für ihre 10-jährige Mitgliedschaft wurden Hans D. Bremen, Richard Breuer, Michael Paffen und Norbert Brewer geehrt. 25 Jahre gehören Waltraud Nischwitz, Jutta Waauf-Lethen, Dieter Genreith, Josef Granrath und Robert Velz der SPD an.
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