Simmerath - Die Liste der dringend nötigen Reparaturen in der Gemeinde ist lang

Die Liste der dringend nötigen Reparaturen in der Gemeinde ist lang

Von: ho
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Dringend notwendige Sanierungen der Gemeindestraßen und Wirtschaftswege stehen in Simmerath an. Für die in der Prioritätenliste ganz oben aufgeführten Projekte müssen fast 220.000 Euro aufgebracht werden. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Simmerath. Die Liste ist lang und bunt. Acht Seiten umfasst die Mängelliste der dringend notwendigen Reparaturen zur Verkehrssicherung und Substanzerhaltung von Straßen und Wirtschaftswegen, welche die Gemeindeverwaltung Simmeraths nun den Mitgliedern des Tiefbau-, Verkehrs- und Denkmalausschusses vorgelegt hat.

Die Ortsvorsteher hatten hierzu in den Sommermonaten eine Bestandsaufnahme vorgenommen, wonach die Verwaltung dann eine Prioritätenliste der 87 gemeldeten Schadensstellen erstellte. Fast 220 000 Euro schlagen dafür im Endeffekt zu Buche, womit man unter dem Betrag liegt, der im Rahmen der mittelfristigen Finanzplanung (230.000 Euro) vorgesehen war.

Von allen Ausschussmitgliedern wurde die akribische Ausarbeitung der Verwaltung zu Beginn der Sitzung gelobt. Bei der dringend anstehenden Instandsetzung von fünf Gemeindestraßen, deren Kosten sich insgesamt auf 175.000 Euro belaufen, steht der dickste Brocken im Simmerather Birkenweg an (rund 87.000 Euro). Hier ist die Erneuerung der Deckschicht mit teilweisem Unterbau nötig.

In Huppenbroich sollen gleich zwei dringende Maßnahmen umgesetzt werden. Am Ortsausgang Richtung Mariagrube und der Zufahrtsstraße von der L 106 stehen Sanierungsarbeiten von fast 50.000 Euro an.

Deckschicht und Unterbau des Straßenbelages müssen auch in Rollesbroich (Am Bachhof) und in Rurberg am Rurseezentrum erneuert oder wiederhergestellt werden.

Diskussion um Wirtschaftsweg

Zu den geplanten Instandsetzungsarbeiten der beiden Wirtschaftswege (44.588 Euro) in Hammer (An der Streng) und dem Verbindungsweg zwischen Steckenborn und Woffelsbach meldete Wolfgang Franzen (SPD) dann Bedenken seiner Fraktion an. Man habe mit dem Wirtschaftsweg zwischen Steckenborn und Woffelsbach „ein Problem“, da dieser auch von Einheimischen Pkw-Fahrern als Abkürzung genutzt würde.

Die SPD beantragte daher eine getrennte Abstimmung bezüglich der Wirtschaftswege, wozu sich dann sofort Woffelsbachs Ortsvorsteher Gerhard Schmitz (CDU) zu Wort meldete. Er monierte zu dem Vorschlag der SPD, dass dieser nichts am schlechten Zustand des Weges ändere und verwies auf die Unfallgefahr für die Fahrradfahrer, die diese Strecke häufig nutzten.

Dem schloss sich auch Reinhard Köller (UWG) an, der zur notwendigen Sanierung anmerkte: „Bezüglich der Radfahrer muss da etwas geschehen.“ Ausschuss-Vorsitzender Marc Topp schlug einen Appell an die Vernunft der Nutzer des Schleichweges vor, wozu der Beigeordnete Bennet Gielen beisteuerte, dass man nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt verstärkte Kontrollen ins Auge fassen würde.

Am Ende konnte sich die SPD mit ihrem Antrag zur getrennten Abstimmung der Sanierung von Gemeindestraßen und Wirtschaftswegen nicht durchsetzen, da die Mehrheit eine dringende Notwendigkeit in der Sanierung des Schleichweges zwischen Steckenborn und Woffelsbach sah.

Einstimmig wurde im Ausschuss schließlich die Neuanschaffung von Fahrzeugen, Maschinen und Geräten für den Bauhof beschlossen. Dazu gehören für 2018 auch ein Transportfahrzeug (Sprinter), ein Kleintransporter und ein sechs Meter breiter Auslegemäher, der das 17 Jahre alte Bestandsgerät ersetzen wird.

Ferner wird es mehr Licht in Rollesbroich geben. Auf Antrag von Ortsvorsteher Marc Topp soll im Bereich des Kirchhofsweges am Parkplatz neben dem Friedhof eine Straßenlampe das dortige Dunkel aufhellen. Die Leuchte wird zur Energieeinsparung mit einer Zeitschaltuhr versehen sein.

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