Die Lebensadern des Landes schützen

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Die Gewässer in NRW prägen vielfach das Landschaftsbild. Die obere Rur zeigt sich in der Nordeifel als wildromantischer Bach, ehe sich der Fluss später in ruhigere Bahnen begibt. Foto: Archiv/P. Stollenwerk

Nordeifel. Nordrhein-Westfalen ist ein Wasser-Land. Auf einer Länge von mehr als 50.000 Kilometern durchziehen Flüsse und Bäche das Land. Sie sind die Lebensadern des Landes und als Garanten für die biologische Vielfalt unverzichtbar.

Erlebnis- und Lebensräume

„Flüsse, Bäche und Seen verbinden Städte und Dörfer, prägen unser Landschaftsbild, sind Erlebnisräume und bedeutende Lebens- und Entwicklungsadern für unsere faszinierende Artenvielfalt. Sie sind ein reichhaltiger Schatz, den wir bewahren und schützen müssen“, sagt Umweltminister Johannes Remmel. „Gerade in unseren 14 Naturparks und im Nationalpark Eifel können lebendige Gewässer erlebt werden, Mittelgebirgsbäche, Seen und Flüsse, die unsere Landschaften prägen.“

Daher lädt das NRW-Umweltministerium pünktlich zum Start der diesjährigen Wandersaison mit einem Web-Clip über die Naturparke und einer insgesamt 100 Seiten umfassenden Broschüre zur Entdeckungstour durch die verschiedenen wertvollen und faszinierenden Naturgebiete in Nordrhein-Westfalen ein.

Umfangreiche Tipps

Die Broschüre ist eine bunte Mischung aus Erlebnistexten und Fotoreihen, Kartenübersichten, zahlreichen Fakten, Daten, Informationen und Ausflugstipps zu jedem einzelnen Naturpark sowie dem Nationalpark Eifel.

„Die Naturparke und der Nationalpark sind der Schatz vor unserer Tür“, sagt Minister Remmel.

Im Nationalpark Eifel sei der Biber an den dortigen Gewässern wieder heimisch geworden und über den Talsperren der Region zögen Milane ihre Kreise. Insgesamt beherbergt die Eifel mit 15 Stauseen und Talsperren ein riesiges Wasserreservoir. „Jeder Naturpark in NRW und der Nationalpark hat seinen eigenen, ganz individuellen Reiz und sehr unterschiedliche Naturräume“, sagt Minister Remmel. Mehr als 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- oder Pflanzenarten fänden hier einen einzigartigen Lebensraum. „Aber die Artenvielfalt ist auch in NRW bedroht“, betont der Minister.

Rund 45 Prozent der untersuchten Tier- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen seien gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.

Remmel: „Wir sind dabei, die Festplatte unserer Natur unwiederbringlich zu löschen und müssen gegensteuern. Die Naturparke und der Nationalpark Eifel sind mit ihren Flüssen und Seen die Arche Noah unserer biologischen Vielfalt. Sie gilt es zu schützen und zu bewahren.“

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