Die Laimisch Riders fahren durch die „Grüne Hölle“

Von: ho
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Lammersdorf. „Ich bin froh, dass wir bei diesen Wetterverhältnissen keinen Sturz zu verzeichnen hatten und bin ansonsten mit unserem Abschneiden auf dem Nürburgring sehr zufrieden“, fasste Michael Krumbeck, Leiter der Radsportabteilung des TuS Lammersdorf (Laimisch Riders) einen Tag nach der Großveranstaltung „Rad am Ring“ die Ereignisse zusammen.

Die Lammersdorfer Radsportler waren bei dem von Wetterkapriolen geprägten Rennen mit insgesamt 14 Fahrern am Start und erlebten in der sogenannten „Grünen Hölle“ ein turbulentes Wochenende.

Mario Graff, der bei den Mountainbikern im Viererteam mit Mike Stephan, Udo Kall und Marcel Marbaise an den Start ging, zeigte sich nach einem Tag Erholung noch immer begeistert: „Es war wieder einmal ein fantastisches Wochenende auf dem Ring.“

Dabei hatten Regen und Sturm den Veranstaltungsplan ordentlich durcheinandergebracht. Noch bei gutem Wetter konnte am Freitagabend das 22-Kilometer-Zeitfahren über die Nordschleife als Auftakt stattfinden. Das änderte sich am Samstag dann schlagartig. Während die Läufer am Samstagvormittag Wind und Regen noch trotzten, wurden die Radrennen von „Rad am Ring“, die ursprünglich zur Mittagszeit starten sollten, zweimal verschoben. Die Jedermann-Rennen wurden vom Veranstalter komplett abgesagt. Michael Krumbeck erklärte:

„Zunächst hieß es, dass es für uns gegen 16 Uhr losgehen sollte. Dann gab es eine zweite Verschiebung auf 20 Uhr. Das Problem waren vor allem starke Windböen, die die Radfahrer vor allem in den schnellen Abfahrten gefährdet hätten, und Äste auf der Fahrbahn.“ Erklärend fügte Krumbeck weiter an, dass beispielsweise im Streckenabschnitt Fuchsröhre manche Fahrer mit 100 km/h herunter brausen.

Dabei handelt es sich natürlich um Rennradler, bei denen die Laimisch Riders gleichfalls mit einem Viererteam vertreten waren. Michael Krumbeck, Andreas Krumbeck, Berthold Mühlenhöver und Daniel Röffen gingen hier mit über 300 anderen Teams an den Start und belegten in ihrer Altersklasse Platz 148. Bei den Mountainbikern war der TuS mit zwei Viererteams vertreten. Neben dem eingangs erwähnten Quartett starteten noch Aaron Müller, Denis Hartmann, Arne Mishof und Gunnar Misof. In ihren Altersklassen belegten diese beiden Gruppen Platz sieben und Platz zehn, womit man durchaus zufrieden war. Das Zweierteam der Mountainbiker mit Till Barth und Max Steffens konnte sich noch besser platzieren: Platz eins in ihrer Altersklasse.

Wie immer waren die Laimisch Riders mit großem „Gepäck“ an den Ring gereist. Im Lkw mit allen möglichen Versorgungsartikeln waren auch zwei große Zelte untergebracht. „Unentbehrlich und ganz wichtig für uns waren einmal mehr unsere drei Supporter, die für Technik, Transport, Küche und Lager zuständig waren. Neben Sponsor Sven Mertins daher an Olli Stephan, Dirk Förster, Michael Knobs nochmals ein dickes Dankeschön.“

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