Die Klev Botze feiern ihr neues Prinzenpaar

Von: ho
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Ausgelassene Stimmung und ein begeistertes Publikum bei der Prinzenproklamation der Klev Botze: Zum unterhaltsamen Programm trug auch die Trevvelgarde des Vereins bei, die bei ihrem Gardetanz Mariechen Ana-Lena Treutwein auf Händen trug. Foto: Hoffmann

Rollesbroich. Kleiner Saal, große Sitzung. Mit diesen Worten könnte man die Prinzenproklamation der 1. Karnevalsgesellschaft Rollesbroicher Klev Botze zusammenfassen, die am Samstagabend im ausverkauften Saal vom „Haus am Nationalpark“ vor einem begeisterten Publikum stattfand.

Mit einer gelungenen Mischung von eigenen Kräften und auswärtigen Künstlern wurde der Nationalparksaal zum kleinen Kölner Gürzenich, in dem das Publikum bestens gelaunt Programm, Darbietungen, sich selbst und natürlich die neuen Tollitäten in Person von Mathias I. (Breuer) und seiner Prinzessin Aline Winter feierte.

Zunächst hatten die Klev Botze mit allen Aktiven die Bühne erobert, von wo aus fortan Präsident Marc Topp und sein Vize Egon Heck gewohnt locker durch das Programm führten.

Hiernach schlug dann auch gleich für Rolf und Ursula Marx die letzte Stunde. Das Prinzenpaar, das in der zurückliegenden Session für KG und Ort viel Sympathiearbeit leistete, wurde unter viel Beifall verabschiedet. Hierzu hatten sich die Altregenten noch eine Überraschung einfallen lassen. Ihr landwirtschaftliches Gefolge zauberte eine Darbietung auf die Bühne, die im Frage- und Antwortspiel zum neuen Prinzen auf pfiffige Art und Weise so manchen aus dem Ort auf die Schippe nahm und auch noch kleine Spitzen zur Prinzenfindung in Lammersdorf parat hatte. Eine gelungene Nummer, woran sich der schmerzliche Akt der Entmachtung für das Marx-Ehepaar anschloss, bei dem Noch-Prinz Rolf gelegentlich die Stimme zu versagen drohte, bevor der Saal das alte Herrscherpaar mit einer La-Ola-Welle verabschiedete.

Feuerwerk in Bütt

Ein Augenschmaus wurde dann im folgenden Programmpunkt serviert. Die Trevvelgarde marschierte in ihren schmucken Uniformen ein und zeigte unter Einbindung ihres Mariechens Ana-Lena Treutwein einen schmissigen Gardetanz, von dem sich die Besucher hellauf begeistert zeigten. Damit können sich die Klev Botze auch auswärts sehen lassen.

„Tatütata“ hieß es danach, als Klaus Bömeke aus Köln, besser bekannt als Feuerwehrmann Kresse, auf Rollerskates in den Nationalparksaal rollte. Der glänzend aufgelegte Kresse brannte danach fast dreißig Minuten ein „Bütten-Feuerwerk“ erster Klasse ab, bei dem nicht nur seine Geschichten aus dem Feuerwehralltag begeisterten. Er hatte an diesem Abend die gesamte karnevalistische Palette vom Ehealltag bis zum Arztbesuch auf Lager, die im Publikum einen Lacher nach dem anderen produzierte.

Für das Auge bot hiernach die junge Showtanzgruppe des Vereins etwas. Das elfköpfige tänzerische Aushängeschild der KG kam ohne Zugabe nicht von der Bühne. Die vereinnahmten hiernach die Herren Hans Dieter Hahn und Rainer Krewinkel aus dem Raum Mechernich/Hellenthal, die sich in der rheinischen Karnevalsszene überregional als „Botz un Bötzje“ einen Namen gemacht haben. Bei ihrem Zwiegespräch kam das Publikum aus dem Lachen nicht mehr heraus, so dass die Protagonisten zwischendurch besorgt frugen: „Lachst du noch, oder ist das schon Schnappatmung?“

Kaum hatte sich der Saal beruhigt, stand schon der nächste Aufreger an. Alle Augen waren in Richtung Saaleingang gerichtet, wo der neue Narrenherrscher der Klev Botze unter klingendem Spiel des Trommler- und Pfeiferkorps (TPK) einmarschierte. Vorsitzender Achim Zumbrägel schlug wie im Rausch auf die Trommel, was letztlich das Zeichen dafür war, dass einer vom TPK das Rennen um den Narrenthron gemacht hatte.

Mathias I. (Breuer) wurde in einem wahren Musikmarathon durch die Reihen der Besucher auf die Bühne gespielt, wo er begeistert gefeiert und inthronisiert wurde. Aus dem Klatschen kam das Publikum dann nicht mehr heraus, da die anschließenden Mariechentänze von Steffi Heck und Ana-Lena Treutwein auch in diesem Jahr auf hohem Niveau waren.

Zum Abschluss wurde im Nationalparksaal nochmals Vollgas gegeben. Aus dem benachbarten Schmidt spielte die Band „Volljaas“ auf und heizte die Stimmung im Saal weiter kräftig an.

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