Die „Heilige Elisabeth“ kommt auch in der Region sehr gut an

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Rosen wie diese sind für die Rosenfreunde von besonderer Bedeutung. Sie nahmen unlängst eine außergewöhnliche Zucht in ihren Gärten auf. Foto: dpa

Nordeifel. Ein bedeutender ungarischer Züchter ist vor drei Jahren fast unbeachtet von den internationalen Medien gestorben: Gergely Márk. Er züchtete leidenschaftlich gerne Rosen und hat eine Vielfalt von ihnen herangezogen, die einmalig ist und somit auch die Rosenfreunde in der Städteregion auf ihn aufmerksam gemacht hat.

37 Sorten in diesem Jahr

Die Rosenfreunde kümmern sich daher um das Vermächtnis dieses Mannes.

Sigrid Liedtke, die Vorsitzende der Rosenfreunde sagt: „Elf Mitglieder von uns haben in ihren Gärten Platz geschaffen, um einen Teil seiner Züchtungen aufzunehmen und zu pflegen.“

72 Rosen (in 17 Sorten) wurden auf diese Weise im Jahr 2013 untergebracht. Ein Jahr später kamen 14 Rosen (in fünf Sorten) hinzu. Und vor einigen Wochen wurden weitere 84 Rosen (in 37 Sorten) geliefert.

Dies machte Dr. Eva Kigyossy-Schmidt aus Berlin möglich, die mit den Aachener und Eifler Rosenfreunden in engem Kontakt steht, aber auch mit Spenden für das neue Márk-Rosarium in Aczád an der ungarisch-österreichischen Grenze unterstützt wird.

Rettungsaktion

Am Samstag, 16. April, berichtet sie im Q-Bus in Imgenbroich über dieses Rosarium und die damit verbundene Rettungsaktion: Denn nach dem Tod des 89-jährigen Züchters Gergely Márk waren seine 800 Sorten stark gefährdet; der Acker nördlich von Budapest sollte kurzfristig für den Bau eines Einkaufszentrums geopfert werden. Man musste deshalb schnell alle Rosen ausgraben und neu in den Boden bringen – keine leichte Aufgabe.

Großes Engagement

Ohne Idealismus, großes Engagement und Unterstützung Dritter wäre dies nicht zu schaffen gewesen.

Die wichtigste Züchtung, die „Heilige Elisabeth“, kann man über die Rosenfreunde in der Städteregion beziehen – oder über eine sogenannte Non-Profit-Gesellschaft in Ungarn, die jeden Euro in das neue Márk-Rosarium steckt.

Die Rosenfreunde halten einige Plätze bei ihren Veranstaltungen frei für Nicht-Mitglieder. Beeilen sollte man sich trotzdem, denn es sind nicht mehr sehr viele Plätze frei.

Wer am Vortrag im April teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden unter Telefon 02402/72561. Die Kontaktadresse lautet info@rosenfreunde-aachen.de.

Am 20. Februar kommen die Rosenfreunde zu ihrer Jahreshauptversammlung im Hotel Zur Post, Hauptstraße 67, in Simmerath zusammen, um schon auf das Jahr 2016 zu schauen. Beginn ist um 15 Uhr.

Der Stammtisch findet am 19. März, ebenfalls im Hotel Zur Post in Simmerath, statt. Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, wie die Rosen den Winter überstanden haben.

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