Die Fuchsjagd ist das Highlight des Tages

Von: als
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Um 11.30 Uhr ging es los: 23 Pferdefreunde ritten in den Herbstritt des Steckenborner Reitvereins. Rund drei Stunden Ausritt lagen zu diesem Zeitpunkt vor den Reitern. Foto: Alina Schreiber

Steckenborn. Bei Sonnenschein und auf einer vom Tau glänzenden Wiese in der Bornstraße ritten vergangenen Sonntag märchenbuchgleich 23 Reiterinnen und Reiter auf dem Rücken ihrer Pferde in einen aufregenden Tag. Um 11.30 Uhr war der Abritt des diesjährigen Herbstrittes in Steckenborn.

In drei verschiedenen Gruppen zog es alle Teilnehmer in die idyllische Landschaft der Eifel. „Es geht immer Richtung Rursee“, versichert Rudi Jansen, 2. Vorsitzender im Reit- und Fahrverein e.V. Steckenborn. Doch bevor der Rursee erreicht wurde, folgte zunächst eine kurze Zwischenstation am Ortsausgang von Steckenborn, um die Reiter mit Getränken zu versorgen. Gegen 13 Uhr kam es dann zum traditionellen Erbsensuppen-Essen „am Hövel“, zu dem auch die Dorfbewohner herzlich eingeladen waren.

Dazu hatte der Verein ein Zelt mit guter Sicht über den Rursee aufgebaut, so dass nicht nur die Suppe zum Genuss wurde. Durchweg konnten Zuschauer den – ohne Pausen – rund dreistündigen Ritt im Führungswagen, der von Rudi Jansen gefahren wurde, mitverfolgen. Im Nachmittag stand eine Kaffeepause am Buhlert-Parkplatz auf dem Programm.

Dieser Zwischenstopp beinhaltete auch das Highlight des Tages, wie Jansen findet. Es kam zur Fuchsjagd, bei der sich ein Reiter mit einem Fuchsschwanz auf der Schulter im Wald versteckt und dann von den anderen Reiterinnen und Reitern gesucht werden musste.

Als dieses Spektakel dann sein Ende nahm, zogen die drei Gruppen wieder zurück in die Bornstraße, um dort den schönen Tag ausklingen zu lassen. Gegen 16 Uhr fand dann das Halali statt, das zum jagdlichen Brauchtum nicht fehlen durfte. Ebenfalls für das richtige Ambiente sorgte das Jagdhornbläserkorps des Reitervereins St. Georg Mützenich.

Nachdem die Reiterinnen und Reiter ihre Pferde nach Hause gebracht hatten, begann der Tagesausklang in einer herbstlich geschmückten Halle, in der zu später Stunde auch ein DJ ordentlich für Stimmung sorgte. Zu diesem Teil des Tages war jeder herzlich willkommen. Meistens kommen die Dorfvereine und Dorfbewohner dann vorbei, wie Rudi Jansen erzählte. „Da geht’s dann auch manchmal heiß her“, beschreibt er lachend. So sind am Ende des Tages schließlich alle auf ihre Kosten gekommen.

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