Die erste Aufgabe löst die neue Schulleiterin souverän

Von: P. St.
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Willkommen an der Grundschule Roetgen: Susanne Bortot wurde von Kindern und Kollegium am Montag als neue Leiterin der Grundschule Roetgen begrüßt. Foto: P. Stollenwerk

Roetgen. Jedem Abschied folgt bekanntlich ein Neubeginn: Das ist auch an der Gemeinschaftsgrundschule Roetgen nicht anders. Nachdem die Schulgemeinde erst vor wenigen Tagen Schulleiterin Elisabeth Gerhards-Eckert in den Ruhestand verabschiedet hatte, stand am Montag bereits ihre Nachfolgerin auf dem glänzenden Parkett in der Aula.

„Hey, Hello, Bonjour, Guten Tag“ begrüßten die rund 280 Grundschüler mit einem Kanon die neue Schulleiterin Susanne Bortot, die sozusagen im fliegenden Wechsel die Schulleitung übernommen hat.

Mit den zwölf Klassen und den 18 Kollegen und Kolleginnen möchte die neue Rektorin ein gutes Team bilden, sagte sie im Rahmen einer kleinen Begrüßungsfeier, die von der stellvertretenden Schulleiterin Ursula Brasseur moderiert wurde.

In Anwesenheit von Schulamtsdirektorin Renate Katz freute sich auch Roetgens Bürgermeister Manfred Eis, „dass der Wechsel so reibungslos geklappt hat“. Eis wünschte der neuen Schulleiterin einen guten Start, und Susanne Bortot sagte in kurzen Dankesworten, dass sie die „herzliche Aufnahme“ an ihren neuen Wirkungsstätte spüre. „Sie haben es mir heute alle leicht gemacht“, beschrieb sie ihren ersten Arbeitstag an der neuen Schule. „Ich bin ganz sicher, dass wir eine schöne Zeit verbringen werden.“

Ihre Zusage, dass sie „immer für die Kinder da sein“ werde, konnte Susanne Bortot dann sogleich unterstreichen, indem sie die Kinder zu einer Fragerunde aufforderte, die sich wiederum nicht zweimal bitten ließen und die neue Schulleiterin mit Fragen („Unterrichten Sie auch Geometrie?, Wie lange bleiben Sie? Wie alt bist Du?“) überhäuften. Ihre erste Aufgabe löste Susanne Bortot souverän.

Vorher in Dreiborn tätig

Susanne Bortot lebt in Rott, ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Im Schuldienst verfügt sie bereits über eine 15-jährige Berufserfahrung.

Zunächst war sie fünf Jahre an der Grundschule Gemünd beschäftigt, ehe sie zur Grundschule Dreiborn wechselte. Hier war sie insgesamt zehn Jahre lang im Dienst, davon acht Jahre als Schulleiterin.

Mit nur 79 Kindern stellt sich die Frage nach der weiteren Zukunft der Dorfschule in Dreiborn, so dass Susanne Bortot jetzt einen gute Zeitpunkt sah, eine neue berufliche Herausforderung in ihrer Heimatgemeinde zu suchen. Sie sei Schulleiterin „mit Herz und Seele“ und freue sich auf ihre neue Aufgabe, sagte Bortot.

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