Die eigenen Nummern sind das Salz in der Suppe

Von: ho
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Tolle Fastelovvendsstimmung im Kesternicher Festzelt. Auf der Kostümsitzung der Kester Lehmschwalbe brannte die hauseigene Boygroup „Die Jecke“ am Ende noch einmal ein musikalisches Feuerwerk ab. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Kesternich. Wenn in Kesternich Karneval gefeiert wird, ist eigentlich immer davon auszugehen, dass das Festzelt „brennt“ und das närrische Publikum einen höchst unterhaltsamen Abend geboten bekommt. Das war auch in diesem Jahr der Fall, als die Kester Lehmschwalbe am Wochenende mit ihrer Kostümsitzung nebst Proklamation demonstrierten, wie man im Eifeler Karneval eine gute Visitenkarte abgibt.

Fünf unterhaltsame Stunden Programm und ein tolles Prinzenpaar – Sascha und Jutta Schmitz – waren jeden Cent des Eintrittsgeldes wert.

Augenweide Tanzgarde

Nachdem die KG unter den Klängen des heimischen Trommler- und Pfeiferkorps ins Zelt einmarschiert war, erfreute Rolf Schneider das Publikum mit einer pfiffig-launigen Begrüßungsrede, in der er seine Bemühungen zum Ausdruck brachte, nur gar keinen im Zelt zu vergessen. Eine Augenweide hiernach die Darbietung der Tanzgarde, die in ihren neuen Kostümen eine sehenswerte tänzerische Vorstellung gaben.

„Ne Flachlandtiroler“ ging dann in die Bütt, der in der Region bisher noch nicht in Erscheinung getreten war, aber sich als echter Kracher entpuppte. Mit dem Typenredner, der lustig und unterhaltsam von seinen zahlreichen Reiseerlebnissen erzählte, hatte Programmgestalter Guido Lennartz einen Glücksgriff getan. Der abschließende „Superjodler“ des Künstlers war beeindruckend.

Dann hörte man Dorfreporter Mausi Lügner gut zu. Genüsslich erzählte er, was in Kesternich alles schief gelaufen ist. Wenn sich einer „wat jelappt“ hat, dann ist er mit seinem Notizblock zur Stelle und sorgt dafür, dass es im Karneval bekannt wird. Über seinen witzigen Vortrag amüsierten sich die Gäste köstlich.

Lehmschwalbenboys

Das taten sie dann auch, als die Lehmschwalbenboys als Piloten und Stewardessen ihre tänzerische Darbietung vorstellten. Zelt und Bühne bebten, und die hauseigene Truppe stellte unter Beweis, dass solche Nummern das Salz in der Suppe karnevalistischer Veranstaltungen sind.

Ein gnadenlos korrekter und gebildeter Romantiker und ein forscher Draufgänger betraten danach die Bühne: Harry und Achim, im Kölner Karneval bestens bekannt, stellten im perfekten Zwiegespräch auch in Kesternich unter Beweis, dass sie um keine Antwort verlegen sind und zu den Spitzenkräften im Fastelovvend gehören.

Neue Tollitäten

Nachdem sich das „alte“ Prinzenpaar würdevoll verabschiedet hatte, war Platz für die neuen Tollitäten. Sascha und Jutta Schmitz wurden begeistert gefeiert, bevor Mariechen Daphne gekonnt über die Bühne wirbelte. Nach der Mundart-Band „Schäng“ zeigte die junge Tanzgarde der Lehmschwalbe einen sehr schönen Showtanz, für den es langanhaltenden Beifall gab. Am Ende dann die lokale Macht auf musikalischer Ebene. „Die Jecke“ trieben auch kurz vor Mitternacht das Stimmungsbarometer im Zelt noch einmal auf den Höhepunkt.

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